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- Gotische Fenster in Dobl
Passend zur Epoche „Mittelalter“ gestalteten die 3a und die 3d in Kunst und Gestaltung gotische Kirchenfenster, die nun unsere Schule erhellen. Das Streben gen Himmel und ineinander verflochtene Kreuzrippengewölbe sind nur zwei der Merkmale, welche die beiden Klassen im Kunstunterricht zum Thema „Gotik“ kennengelernt haben. Nachdem beide Klassen die Baustile der Romanik und Gotik theoretisch und kunstgeschichtlich aufgearbeitet hatten und zu „alten Meister:innen“ des Erkennens der jeweiligen architektonischen Besonderheiten wurden, ging es danach an die eigene kreative Umsetzung. Die Lernenden sollten ihr neu gewonnenes Wissen nun bei der Konstruktion eines gotischen Fensters unter Beweis stellen. Dieses wurde im ersten Schritt mit Bleistift auf schwarzem A4-Papier skizziert und die Fensterflächen anschließend mit einem Stanley-Messer vorsichtig ausgeschnitten. Zur Auswahl standen ihnen nun unterschiedlichste Farben und Variationen von Transparenzpapier, welches sie nun an die benötigten Fensterflächen anpassen, ausschneiden und dann auf der Rückseite ankleben mussten. Waren die Fenster als solche schon kleine Meisterwerke, so erstrahlten sie nach dem Aufhängen an den Schulfenstern erst in ihrer gesamten Pracht. Der verglaste Korridor, welcher zur Direktion führt, hat mit den gotischen Fenstern eine fast schon sakrale Wirkung und lädt Vorbeigehende zum Verweilen und Genießen ein. Besonders an Tagen, an denen die Sonne in unser Schulgebäude blinzelt, leuchten die Farben der gotischen Fenster und verwandeln so den Raum Schule in nahezu „heilige Hallen“. Red.
- Helping Teams
Heuer wurden an unserer Schule erstmals „Helping Teams“ gebildet, welche einen vertrauten Umgang mit Erste-Hilfe-Maßnahmen ermöglichen sollen. Für die Umsetzung dieser Idee brauchte es zwei Freiwillige pro Klasse, welche sich dazu bereit erklärten, dem „Helping Team“ beizutreten. Diese 32 Personen sollen nun mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen auf Schulausflügen etc. vertraut gemacht werden, damit sie als Zusatz zu den anwesenden Lehrpersonen bei Fragen oder Notfällen als weitere Ansprechpersonen und Ersthelfer:innen eingesetzt werden können. Natürlich bedarf eine solch verantwortungsvolle Tätigkeit für die jeweiligen Klassen einer adäquaten Ausbildung. Die erste Arbeit dazu war das Sortieren der Erste-Hilfe Sackerl unter der Aufsicht und Mithilfe von Herrn Lackner. Das Erste-Hilfe-Team rund um Herrn Schantl und Herrn Lackner plant im weiteren Verlauf des Jahres einen Erste-Hilfe-Kurs für die „Helping Teams“, damit die Schüler:innen ihre Funktionen und Hilfestellungen bestens ausgebildet ausführen können. Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei unseren Freiwilligen, die sich aus reiner Nächstenliebe und Sorgsamkeit weiterbilden, um für ihre Kolleg:innen (im Fall der Fälle) ein Stütze sein zu können. Georg Schantl, Red.
- ,,Gemeinsam etwas Gutes tun‘‘
Unter diesem Motto sammelte die 2b-Klasse in der Vorweihnachtszeit Sachspenden für das Ronald McDonald Haus Graz. Dieses wurde im Mai 2014 direkt am Gelände des LKH-Universitätsklinikums Graz eröffnet. Nur 200 Meter von der Kinderklinik entfernt bietet es Familien mit schwer kranken Kindern „ein Zuhause auf Zeit“ solange ihr Kind im Spital behandelt wird. Das moderne Haus ist ein Platz zum Kraft tanken, eine Oase der Ruhe und Geborgenheit für Eltern, Großeltern und Geschwister der kleinen Patient:innen. Hier können sie ihr Familienleben weitgehend aufrechterhalten und in einer schweren Zeit füreinander da sein – und ersparen sich hohe Hotelkosten und weite Anfahrtswege. Insgesamt wurden von der 2b-Klasse über 50 Geschenke für Kinder gesammelt, die Weihnachten im Kinderhaus Graz verbringen werden. Gemeinsam mit Frau Aldrian und Frau Gallagher wurden die Geschenke von der 2b in der Weihnachtswoche in der Schule verpackt. Am 20. Dezember war es dann soweit – gemeinsam mit unserem Direktor, Herrn Rauch, wurden die Geschenke an Frau Reiterer, welche das Kinderhaus Graz leitet, übergeben. So schön kann es sein, ,,gemeinsam etwas Gutes zu tun‘‘. Frohe Weihnachten wünscht die 2b!
- Mandarinen, Nüsse und brave „Kinder“
Hoher Besuch beehrte die PMS Dobl kurz vor dem Nikolaustag. Wie jedes Jahr kam der nette Herr mit lobenden Worten und leckeren Geschenken. In alljährlicher Tradition besuchte auch heuer wieder der Nikolaus die ersten und vierten Klassen unserer Schule. Mit einem herzlichen Lächeln und einem prächtigen roten Gewand begann er seinen Rundgang durch die Klassen. Die Kinder waren sichtlich überrascht, als der Nikolaus ihre Klasse betrat und sie mit persönlichen Worten ansprach. Einige Schüler:innen durften sogar den Nikolausstab in die Hand nehmen. Gebannt lauschten alle den lobenden und positiven Worten des weisen Mannes und erfreuten sich daraufhin an den leckeren Geschenken, die er mitgebracht hatte. Er lobte dabei nicht nur ihre schulischen Leistungen, sondern erinnerte sie auch an die Bedeutung von Zusammenhalt und Freundlichkeit. Zur Erleichterung aller waren die Kinder und Jugendlichen (sowie auch die Lehrpersonen) das Jahr über brav, weshalb der böse Schatten des Nikolaus mit seiner Rute und den gezwirbelten Hörnern in unseren Hallen nicht als Begleiter vorrücken musste. Zusätzlich zu den gesunden Gaben wie Nüssen und Mandarinen wurden auch kleine Schokoladen-Nikoläuse verschenkt, welche die Lernenden dankbar zu sich nahmen. Der Besuch des Nikolauses wird zweifellos in Erinnerung bleiben und unsere Schule hat wieder einmal gezeigt, dass sie nicht nur ein Ort des Lernens ist, sondern auch ein Ort des Miteinanders und der festlichen Freude. Wir danken dem Herrn Nikolaus für seine zahlreichen Geschenke und bleiben (Groß und Klein) brav und freundlich, um ihn auch nächstes Jahr ohne Begleitung begrüßen zu dürfen. Simone Rieser, Red.
- Das KLAPUSTRI-Monster der 1d
Wie Dr. Frankenstein hat auch die 1d eine Kreatur erschaffen, indem sie bei einer Hausübung ein kreatives Mathematik-Monster auf individuelle Weise zum Leben erweckte. Das Setting war keine Kreativstunde in Kunst und Gestaltung zum Thema Halloween, sondern die Erarbeitung eines Fachbereiches in Mathematik. Im Fokus stand dabei die sogenannte „KLAPUSTRI-Regel“ (= Klammer vor Punkt vor Strich), eine Vorrangregel zu den Grundrechnungsarten der Mathematik, um sicher entscheiden zu können, welche Rechenoperation zuerst durchgeführt wird. Ihre Mathematiklehrerin Frau Hirschmann staunte „Nicht schlecht“, als die 1d beim Auftrag „Gestalte ein KLAPUSTRI-Monster“ ihre Ergebnisse in die nächste Doppelstunde mitgenommen hatte. Von kreativen Zeichnungen über leckere Kuchen und Torten haben sich die Schüler:innen bei dieser Aufgabe sichtlich ins Zeug gelegt. Einige griffen sogar zu Nadel und Faden, womit kunterbunte Mathematik-Monster gestaltet wurden. Eine Gratulation an die 1d, welche nicht nur ihre mathematischen Kenntnisse, sondern vor allem ihre Kreativität unter Beweis stellen konnten. Red.
- Ein Christbaumschmuck für Augen und Ohren
Unsere KREA-Gruppe der dritten Klassen konnte bei einem Kreativwettbewerb des Landes Steiermark beim Bau einer Eule ihre Federfertigkeit unter Beweis stellen. Eine Lichterkette, rot-goldene Christbaumkugeln, noch ein Spitz oben drauf und fertig ist der perfekte Christbaum. „Da fehlt aber noch etwas“, dachte sich unsere KREA-Gruppe aus den dritten Klassen, als sie sich an die Herstellung eines Christbaumschmuckes der ganz besonderen Art heranwagte. Zu dieser Überlegung kam es aufgrund des Kreativwettbewerbs „Was kommt auf den steirischen Christbaum?“ vom Land Steiermark, bei welchem pro Schule ein selbstgemachter Christbaumschmuck für den Baum im Grazer Landhaushof eingereicht werden konnte. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Herbert Kerschbaumsteiner wurde insgesamt sieben Unterrichtsstunden an dem kreativen Projekt gearbeitet. Zu Beginn wurden in zwei KREA-Stunden in Gruppen insgesamt zehn Entwürfe für ein Eulenmodell gestaltet, woraufhin die demokratische Einigung auf einen dieser Entwürfe folgte. Daraufhin fand am „Tag der offenen Tür“ unserer Schule das große „Show Bastling“ statt, wobei ein paar Freiwillige mit großem Eifer drei Stunden am Wundervogel gearbeitet hatten. Nun hieß es Form kreieren (3 Kartons, etwas zerknülltes Verpackungspapier, viel Klebeband zum Umwickeln, 2 Eierschachteln, aus denen die Augen und der Schnabel entstanden, 1 halbierter Tischtennisball für beide Augäpfel und wasserfester Folienstift für die Pupillen, und sehr viel Kleber aus der Heißluft-Pistole). Schließlich wurden die Hühnerfedern aufgeklebt, die eines der Mädels am heimischen Hof eine Woche lang eingesammelt hatte. Zudem wurde der "Bleistift-Ast" gebastelt, auf dem die Eule sitzen sollte und auch jenes Päckchen, das sie zwischen den Flügelschwingen halten würde. Ein besonderes Highlight hierbei ist der QR-Code, der auf dem Geschenk angebracht wurde. Wird dieser gescannt, so gelangt man zu einem Weihnachtslied unseres Schulchors sowie weihnachtlichen Glückwünschen in unterschiedlichsten Sprachen. Dadurch wurde ein interaktiver Weihnachtsschmuck gestaltet, welcher zugleich die digitale Komponente miteinbeziehen konnte. In zwei weiteren VU-Stunden wurde das Tier finalisiert (Federn etwas zurechtgeschnitten, kleinste Gesichtsfedern aufgebracht, Lücken geschlossen und schließlich eine feine Schraube als Aufhängvorrichtung am Kopf des Modells befestigt). Insgesamt nahmen am Kreativbewerb 80 unterschiedliche steirische Klassen teil und auch wenn die großartige Idee und Umsetzung der PMS Dobl nicht für den ersten Platz gereicht hat, so kann man das fantastische Meisterwerk glücklicherweise über die gesamte Adventzeit im Grazer Landhaushof bewundern und den wunderschönen Christbaumschmuck mit mehreren Sinnen genießen. Herbert Kerschbaumsteiner, Red.
- Demokratisch, praktisch, gut – das Schüler:innen-Parlament der PMS Dobl
Seit diesem Schuljahr haben die Lernenden unserer Schule die Möglichkeit, mittels gewählten Vertreter:innen ihre Stimmen zu erheben, Ideen einzubringen und den Schulalltag stetig zu verbessern. Der 18. Oktober 2023 war ein besonderer Tag für unsere Schule: Zum ersten Mal traf sich das neu einberufene Schüler:innen-Parlament. 16 Klassensprecher:innen hatten dazu in ihren Klassen Wünsche und Anregungen unterschiedlichster Art zusammengetragen, die unsere Schule und den Schulalltag insgesamt noch besser machen können und sollen. Was gefällt den Schüler:innen? Was sollte man verstärken, ergänzen oder gar verändern? Was fehlt den Lernenden noch? Gibt es Alltagsabläufe, die noch nicht so gut funktionieren? Oder gar Dinge, die den Erwachsenen an der Schule noch gar nicht aufgefallen sind, aber aus Sicht der Kinder und Jugendlichen besonders relevant sind? Über eine Stunde lang wurde dabei konzentriert und äußerst engagiert gearbeitet und wir Lehrpersonen und unser Herr Direktor staunten, wie viele interessante Ideen und Punkte dabei vorgebracht wurden. Eine Woche später wurde auch die Parlamentssprecherin gewählt: Wir gratulieren Anna Jäger aus der 4b sehr herzlich zu ihrem neuen Amt! Unterstützt wird sie von zwei Stellvertreter:innen. Sven Fortmüller, 4a, und Anna-Sophie Ussner, 3c, dürfen ihr dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns schon auf weitere Sitzungen und Aufgaben des Schüler:innen-Parlaments - eine wichtige Säule gelebter Schul-Demokratie! Manuela Weber
- Theater im Klassenzimmer
Das szenische Spiel kennenlernen und Theaterluft schnuppern konnten unsere 4. Klassen bei einem Next-Liberty-Workshop. Besonders der anschließende Theaterbesuch war für viele eine interessante und zum Nachdenken anregende Erfahrung. Am Montag, den 13. November 2023 hieß es für die 4. Klassen “Bühne frei!”. Anlässlich des bevorstehenden Theaterbesuchs hatten die Schüler:innen einen theaterpädagogischen Vorbereitungsworkshop zum Stück “Der Koffer der Adele Kurzweil”. Theaterpädagogik ist mehr als nur Schauspielerei. Sie fördert die persönliche Entwicklung, stärkt die sozialen Kompetenzen und verbessert die Fähigkeit, Ideen klar und überzeugend zu präsentieren. Darüber hinaus trägt sie dazu bei, das Selbstvertrauen der Lernenden zu steigern und ihre Kreativität zu entfalten. Spielerisch und szenisch erarbeiteten die Jugendlichen die Inhalte des Stücks und durften Theatererfahrung sammeln. Am 21. November war es dann soweit, auf freiwilliger Basis hatten sich viele der Viertklässler:innen für den Theaterbesuch des Stücks „Der Koffer der Adele Kurzweil“ abends im Next Liberty in Graz angemeldet. Die ernste Thematik wurde für Jugendliche verständlich aufgearbeitet, wobei speziell die Historie des Antisemitismus fokussiert und mit modernen Elementen innerhalb der Rahmen- und Binnenhandlung ergänzt wurde. Das Feedback unserer Lernenden war durchweg positiv und auch die Lehrenden waren von der Performance der Darsteller:innen beeindruckt. Auch beeindruckend war der schicke Kleidungsstil der Schüler:innen und Lehrer:innen, die sich für den Besuch im Next Liberty in Schale geworfen hatten. So wurde dieser Abend voller ergreifender Eindrücke und wichtiger Botschaften wortwörtlich zu einem Theaterbesuch mit Klasse. Elisabeth Mattausch, Red.
- Schokolade für den guten Zweck
Im Zeichen der Nächstenliebe und der Hilfsbereitschaft nahm die PMS Dobl dieses Jahr wieder bei der Spendenorganisation „Missio“ teil. Mit einer großartigen Spendensumme kann so jenen geholfen werden, die unsere Unterstützung dringend brauchen. An unserer Schule werden Werte des Zusammenhalts, der Gemeinschaft, der Hilfsbereitschaft und der Nächstenliebe großgeschrieben. Deshalb beteiligen sich die Schüler:innen und der Lehrkörper immer wieder gerne bei Hilfsorganisationen und -aktionen, bei welchen der eigene Eifer, Einsatz und das Engagement für andere eine lebenswichtige Stütze bedeuten. Vor allem unsere alljährliche „Schokoladenaktion“, welche die größten Spendenorganisationen Österreichs initiieren, wird an der Schule sehr gut und mit motivierten Helfer:innen angenommen. Missio („Päpstliche Missionswerke“) wirken dabei in 150 Ländern weltweit und wenden sich mit ihren Aufrufen und Aktionen an Entwicklungsländer, in welchen Armut und Hungersnot für die Notleidenden ihren Lebensalltag bestimmen. Unsere Schule hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Organisation bei ihrem Auftrag für eine bessere Welt zu unterstützen, weshalb der Verkauf der Missio-Schokolade bereits eine langjährige Tradition an unserer Schule darstellt. Beim diesjährigen Verkauf der roten Missio-Pralinen für einen guten Zweck haben unsere fleißigen Freiwilligen 3.651 Euro eingenommen. Viele unterschiedliche Klassen haben an der Aktion teilgenommen und Gutes für Menschen, die finanzielle Unterstützung benötigen, getan. Vielen Dank für Deine und Ihre Spende! Red.
- Auf den Spuren des Dobler Weges
Am 11.11.2023 fand an der PMS Dobl der „Tag der offenen Tür“ statt, bei welchem viele interessierte Schüler:innen mit ihren Eltern den Dobler Weg erkundeten. Stundenlange Vorbereitungen, Basteleien im Kreativraum, Geschirrklimpern in der Schulküche sowie das Aufbauen großartiger Ausstellungsstücke aus dem VU-Unterricht hatten sich bezahlt gemacht. Endlich war es wieder soweit, es öffneten sich die Tore unserer Schule für alle neugierigen Eltern und Kinder, welche unsere Schule genauer kennenlernen wollten. Nach einer Begrüßung von unserem Herrn Direktor Michael Rauch und einigen organisatorischen und inspirierenden Worten seitens Frau Manuela Weber konnten sich unsere Besucher:innen entweder auf eigene Faust oder mithilfe unserer kompetenten Schulguides durch die unterschiedlichen Räume und Angebote des Hauses begeben. Besagte Schulguides wurden durch eine Vielzahl von freiwilligen Schüler:innen der PMS Dobl verkörpert, welche informativ von Raum zu Raum führten und mithilfe eigener Erfahrungen sehr gute Einblicke in den Schulalltag geben konnten. Die unterschiedlichen Räume waren gut befüllt, sowohl mit interessierten Schüler:innen und Eltern als auch mit vielfältigen Ausstellungsstücken und Unterrichtsmaterialien. Ein besonderer Fokus wurde bei der Gestaltung dieses Tages auf die Schwerpunkte unserer Mittelschule gelegt, vor allem beim Ausprobieren von Freiarbeitsplänen in Deutsch, Englisch und Mathematik und bei der Vorstellung unseres Vernetzten Unterrichts. Weitere Highlights stellten die Suppenverkostung in der Schulküche, technisch versierte Ausstellungsstücke aus Technik und Design, das kreative Herstellen und Bemalen von Holzschlüsselanhängern, sportliches Auspowern im Turnsaal bei unterschiedlichen Stationen oder auch das gemeinsame Experimentieren im Physiksaal dar. Als roter Faden, welcher die Struktur der Schule widerspiegelt und den Vernetzten Unterricht sowie weitere Fächer miteinander verknüpft, standen einige Lehrpersonen als Repräsentant:innen des „Dobler Weges“ für Fragen und Erläuterungen zu unserem reformpädagogischen Konzept zur Verfügung. Beeindruckend waren vor allem die Ausstellungsstücke des Vernetzten Unterrichts, die im Laufe der Jahre im Zuge unterschiedlicher Epochen wie der Hochkultur Ägypten oder dem Mittelalter entstanden sind. Die Mühe und das Engagement jedes:jeder Einzelnen wurden dabei spätestens beim Durchblättern einiger Epochenbücher der Lernenden deutlich spürbar. Egal, in welche Ecke oder an welche Wand der Blick unserer Besucher:innen fiel, überall war die Selbstständigkeit, die Kreativität und die leidenschaftliche Hingabe zu unserer Schule spürbar. Ein großer Dank geht dabei an alle, die bei der tollen Umsetzung dieses Tages mitgewirkt haben: Gemeinsam mit allen freiwilligen Helfer:innen, wie dem Elternverein und den Lernenden unserer Schule, unserem Herrn Direktor, den Lehrpersonen und den wissbegierigen Schulinteressierten wurde der Tag der offenen Tür 2023 zu einem Event des Austauschs und der Inspiration, um neue Wege zu beschreiten. Wir freuen uns bereits auf alle interessierten Lernenden, welche ab kommenden Herbst gemeinsam mit uns den Dobler Weg bestreiten wollen! Red.
- Da spielt die Musik!
Der Turnsaal der PMS Dobl glich einem eindrucksvollen Konzertsaal, was den vielfältigen Klängen unserer Musiker:innen der ersten Klassen zu verdanken war. Instrumentenkunde mal anders: Viele Kids der ersten Klassen erlernen ein Instrument und brachten am 6. November den Mut auf, dieses vor ihren Mitschüler:innen im Turnsaal klassenübergreifend zu präsentieren. Ein bunter Mix aus Querflöte, Steirischer Harmonika, Violine, Klavier, Hackbrett, Gitarre und Maultrommel und ein überraschend hohes Können beeindruckten nicht nur die Lehrpersonen Lara Zwölfer und Herbert Kerschbaumsteiner, sondern auch die jungen Zuhörer:innen, was sich vor allem in den vielen klugen Fragen zeigte, die nach jeder Darbietung an die Vortragenden gestellt wurden. Diese interessierten Fragen waren eingebettet in eine Atomsphäre sanfter Klänge und lauter Töne sowie tosendem Applaus und andächtigem Staunen. Wie der Dichter und Schriftsteller Hans Christian Andersen einst sagte: „Musik spricht dort, wo Worte fehlen.“ Voller Melodie wurde so zwar ohne Worte, aber mithilfe des musikalischen Ausdrucks miteinander kommuniziert, und zwar in einer Sprache, die weit über das Gesprochene hinausgeht. Herbert Kerschbaumsteiner, Red.
- Ein bisschen Milch, ein wenig Backpulver und fertig ist der … Kleber?
Fleißig am Experimentieren waren die vierten Klassen, welche herkömmliche Milch, nicht mithilfe von Magie, sondern mit den Gesetzen der Naturwissenschaft in Kleber verwandelten. Letzte Woche war es spannend im Chemieunterricht, denn die vierten Klassen lernten, wie wichtig Eiweiße (Proteine) für die Ernährung sind und wie man durch das Isolieren des Stoffes aus Lebensmitteln wie Milch Kleber herstellen kann. Dabei wurde die Milch erhitzt und durch die Zugabe von Essig flockte das Milcheiweiß Kasein aus. Die restliche Flüssigkeit, die Molke, enthält zwar auch einige Eiweiße, diese lassen sich mit dem Essig jedoch nicht herauskitzeln, weshalb wir diese leider entsorgen mussten (auch wegen des nicht sonderlich aromatischen Essig-Milch-Geruchs). Nachdem die Schüler:innen das Kasein über dem Spülbecken abgesiebt und in ein Becherglas gegeben hatten, mussten sie nur noch ein wenig Backpulver hinzufügen und fertig war der Eiweißkleber! Dieser entsteht durch die Behandlung des Stoffes mit der Säure im Essig und der Base im Backpulver, was dazu führt, dass das Kasein zu einer klebrigen Masse wird. Die Lernenden konnten so ihre Fähigkeiten beim Experimentieren unter Beweis stellen und haben dabei auch einiges gelernt. Das Zeug zu künftigen Chemiker:innen hätten sie alle mal! Leonhard Gruber, Red.











