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- Von der Halle auf das Feld – Fußball ist ihre Welt
Die Schülerliga-Fußball-Saison 2023/2024 war ein herausragendes und spannendes Ereignis für unsere Schüler, die sowohl in der Futsal- als auch in der Feldsaison beeindruckende Erfolge feierten. Die Futsalsaison begann mit vielversprechenden Spielen auf Bezirksebene. Dank großem Einsatz und hervorragender Teamarbeit konnte unser Team einen tollen Erfolg erzielen und sich für das Landesfinale qualifizieren. Dort belegten sie den ausgezeichneten 7. Platz. In der Feldsaison setzte sich der Erfolg fort. Unser Team dominierte die Spiele auf Bezirksebene und sicherte sich den Sieg, ohne einen einzigen Punktverlust. Ein spezieller Moment war der Sieg über den letztjährigen Bundessieger, wobei die herausragende Teamleistung unserer Schüler hervorgehoben werden muss. Dadurch konnten sie sich für den A-Bewerb qualifizieren, wo unser Team es unter die Top 16 der Steiermark schaffte. Wir sind stolz auf unsere Mannschaft und freuen uns darauf, auch in der nächsten Saison weitere spannende und erfolgreiche Spiele zu erleben. David Hofer
- Our journey to England
What an experience! Some Students from 4b report on their trip to England from March 13th until March 20th, 2024. On March 13th our long awaited journey to England finally started. Together with our teachers Ms Oberndorfer, Ms Trojacher and Ms Berger we took the bus to Vienna Airport and at 2 p.m. our flight to London Heathrow Airport took off. For some of us it was the first flight ever! The journey to England was quite long but in the end we made it safely to Eastbourne. We were nervous and excited to meet our host families who picked us up at the meeting point in Eastbourne. Fortunately, our host parents were very nice and we spent our first evening in England eating dinner, talking, and getting to know each other. On the second day we spent the morning at the local language centre where we attended lessons on British culture, customs, and practised speaking. After that we took a guided tour around Eastbourne, where we learned about the history of the city, saw some important buildings, and had fun at the beach. Then we were allowed to explore the city on our own. On the third day we took the train to Brighton and visited the Royal Pavilion which was quite impressive. We ended the day with shopping and a visit to a British coffee shop before returning back home to Eastbourne. On the fourth day we finally went to London! We saw all the important sights like Buckingham Palace, Trafalgar Square, Convert Garden and spent our lunch break in China Town. On Sunday we went to London again and spent almost the entire Day at Camden Market. There was A LOT going on there. It was crazy but we loved it! On the sixth day we took the train to Hastings and visited Hastings Castle, learned about the smugglers there, and went to the Hastings Aquarium. On Tuesday we went to an arcade and played a round of bowling and some of us even played Lasertag. That was fun! On Wednesday we had to go back home. A bus brought us to London Heathrow Airport and after a long journey we arrived back home in Dobl at 9:30 p.m. What a week! Our favorite days were the ones we spent in London. Overall, it was an amazing trip and we loved it! Anna Jäger, Julia Schmied, Eva Windisch und Regina Zsukk (4b)
- Talent is only the starting point!
In Zuge der Berufsorientierung besuchten die 3. Klassen das Talent Center in Graz. Ein Erlebnisbericht von Klara El Shabba und Emelie Reiterer aus der 3b: „Wir fuhren etwa eine halbe Stunde mit dem Bus hin und gingen noch etwa 5-10 Minuten zum Gebäude. Auf einer großen, gepolsterten Stiege lagen Kärtchen mit unseren Namen, die wir zum Anmelden für die einzelnen Stationen brauchten. Danach wurden wir verschiedenen Teams zugeteilt und die Betreuer zeigten uns ein kurzes Video, das erklärte, was wir machen werden. Kurz darauf ging es auch schon mit den verschiedenen Stationen los. Einige von uns starteten im Zuge von Motorik-Aufgaben bei den Feinmotorik-Stationen wie “Der heiße Draht” oder “Ruhige Hand”, bei denen man eine Stange nicht berühren durfte. Bei “Drähte biegen” waren verschiedene Formen vorgegeben, die man mit einem Draht und einer Zange nachbiegen sollte. Bei der Station “Roboter steuern” musste man mit einem Controller einen Roboterarm steuern, um einen kleinen Ball so oft wie möglich in fünf Minuten in einen Korb zu werfen. Eine andere Gruppe wandte sich zeitgleich dem Computer zu, wobei sie mathematische Sachtexte, englische Schreibweisen, deutsche Grammatik und Rechnungen mit fehlenden Rechenzeichen bearbeiten mussten. Auch im ersten Stock wurde fleißig am Computer gearbeitet. Hier mussten wir uns innerhalb von acht Minuten so viel wie möglich einprägen und wurden dann am Ende abgefragt. Dazwischen lösten wir auch noch verschiedene Rätsel und mussten Wörter mit vorgegebenen Buchstaben bilden, um unsere Merkfähigkeit zu beweisen. Ungefähr um 11 Uhr sammelten sich dann die beiden Gruppen im ersten Stock und machten gemeinsam eine Pause. Das nette Team des Talent Centers bot uns Kornspitze mit verschiedenen Belägen und Saft an. An der Boulderwand und den Drehfußballtischen konnten wir uns auch noch austoben. Nach dieser kleinen Stärkung wechselten die Gruppen. Nachdem wir alle fertig waren, trafen wir uns wieder bei der großen Stiege und redeten miteinander über das, was am meisten Spaß gemacht hat. Wir bedankten uns bei dem Team und machten uns danach wieder auf den Weg zur Schule. Morgen wartet dann auch schon die Auswertung der Testungen auf uns. Ich bin schon gespannt, welche Berufsvorschläge ich bekommen werde!“ Klara El Shabba, Emelie Reiterer (3b)
- Rund um die Voestalpine Linz
Im Zuge des zweitägigen Linz-Mauthausen-Auslugs recherchierten die Schüler:innen der 4. Klassen Fakten über die Voestalpine Linz für den VU-Unterricht. Grundinformationen: Der Betrieb voestalpine entwickelte sich 1995 aus dem 1946 gegründeten Stahlkonzern VOEST heraus. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Stahlwerk von den Deutschen übernommen und „Reichswerke Hermann Göring“ genannt. Sie verwendeten das Werk hauptsächlich zur Herstellung von Panzerteilen, für den Krieg wurde es zum größten Panzerwerk Deutschlands. Man hat in dieser Zeit viele Menschen aus dem KZ Mauthausen eingestellt, da die meisten Arbeiter in den Krieg ziehen mussten. Zu Kriegsende befreiten die USA das Stahlwerk von den Deutschen und nannten das Stahlwerk Voest. Das Wort „Voest“ steht für die „Vereinigte Österreichische Eisen- und Stahlwerke AG“. Heute werden in dem Werk unter anderem Grobbleche, Stahlbänder und Gießereiprodukte hergestellt. Um in Zukunft die CO2 -Emission zu senken, wird in neue Technologie investiert, z.B. in Elektrolichtbögen. Betrieb ● 51.200 Mitarbeiter:innen ● 28.000 Facharbeiter:innen ● 10.600 Techniker:innen Insgesamt gibt es 500 Außenstellen, davon befinden sich in Österreich 3. Sie liegen in Kapfenberg, Bruck an der Mur und Kindberg. Lehrberufe ● Tischlereitechniker:in ● Mechatroniker:in ● Metalltechniker:in ● Gleisbautechniker:in ● Werkstofftechniker:in ● Prozesstechniker:in ● Zerspanungstechniker:in ● Schmiedetechniker:in ● …… Schmelzer:in Schmelzer:innen sind Handwerker:innen, die aus flüssigen Stoffen Werkzeuge, Waffen oder Waren und Glas herstellen. Man trägt als Arbeitskleidung feuerfeste Stahlschuhe, Helm, Handschuhe und einen feuerfesten Mantel. Darunter trägt man eine feuerfeste Skiunterwäsche und normale Arbeitskleidung. Hochofen In der Voestalpine gibt es zwei Hochöfen. Die Hochöfen sind mit A und B gekennzeichnet. Die Wände vom Hochofen bestehen aus Lehm. Alle 60 Minuten wird in den Hochofen ein Loch gebohrt (immer an vorgesehenen Stellen), diese werden dann wieder verschlossen. Da im Hochofen Stahl geschmolzen wird, bleibt immer auch etwas Schlacke übrig. Diese wird vom Metall getrennt. Johanna Fischer (4c)
- Modernes Lernen mit Minecraft
Die Schülerinnen und Schüler der 2d Klasse konnten spielerisch Eindrücke über die Antike sammeln. Im Zuge des VU Unterrichts konnten die Schüler:innen der Klasse ein Gebäude aus der griechischen oder römischen Antike in Minecraft Education nachbauen. Im Anschluss wurde das Gebäude noch mit Tinkercad bearbeitet, um den Druck zu ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler hatten bei der Arbeit viel Spaß und konnten durch diese innovative Unterrichtsmethode Wissen in unterschiedlichsten Bereichen sammeln. Red.
- Spuren der Geschichte und Ausblicke in die Zukunft
Wie eine Zeitreise fühlte sich der zweitägige Linz-Mauthausen-Ausflug für die 4. Klassen an, welche von dunklen Rückblicken in die Vergangenheit über Eindrücke technischer Errungenschaften der Gegenwart und Zukunft führte. Motiviert und mit gepackten Koffern, welche nicht einen Ausflug, sondern gar einen Umzug nach Linz vermuten ließen, standen unsere Schüler:innen am 04.05.24 in freudiger Erwartung am Busbahnhof. Nach der klassenweisen Aufteilung in zwei Busse konnte die längere Fahrt nach Linz losgehen. Durch spannende Gespräche und die ein oder andere genüssliche Jause verging die Zeit wie im Flug und wir konnten vor Ort mit dem ersten Programmpunkt starten. Während die 4b und 4d den Tag bei einer klassischen Schifffahrt entlang der Donau, mit Blick auf das schöne Linz genießen konnten, begaben sich die 4a und die 4c auf die Reise in die technische Zukunft. Im „Ars Electronica Center“ durften die Lernenden im Zuge einer Highlight-Tour unter anderem einer Künstlichen Intelligenz beim Denken und Lernen helfen, ein Exoskelett anprobieren sowie bei einer 5D-Vorführung Verschmelzungen zwischen Künstlicher Intelligenz und Kunst bewundern. Alle Klassen hatten an diesem Tag noch Zeit, sich frei durch Linz zu bewegen und die Stadt in Kleingruppen zu erkunden, wobei sich viele aufgrund des hervorragenden Wetters für ein leckeres Eis in der Sonne entschieden hatten. Für die 4a und die 4c ging es bereits am Nachmittag weiter zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Zwei historisch interessierte und geschulte Guides, welche die Führungen vor Ort ehrenamtlich gestalten, zeigten uns viele Denkmäler für die Opfer, die unter dem NS-Regime leiden mussten. Wissbegierig, interessiert und auch bedrückt lauschten alle den historischen Fakten sowie den Geschichten über Überlebende oder NS-Soldaten. Besonders das Durchschreiten von Räumen, in welchen das Grauen der historischen Verbrechen besonders spürbar wurde, ließ alle nachdenklich und schockiert zurück. Besuche wie diese sind ein wichtiger schulischer Auftrag und in anschließenden Feedbackgesprächen mit unseren Schüler:innen zeigte sich ebenso, dass sie diese Erfahrung als wertvoll und einprägsam bewerteten. Hungrig und bereits etwas müde wurde noch in den jeweiligen Jugendunterkünften eine Mahlzeit zur Stärkung zu sich genommen. Nun konnten sich noch alle einigen Spielen, Beauty-Ritualen oder auch der Verfolgung eines spannenden Fußballspiels im Gemeinschaftsraum widmen, bevor sie sich bettfertig machten. Bereits sehr früh weckten die ersten Lehrpersonen ihre Klassen, welche sich nach einem ausgiebigen Frühstück zur „Voestalpine Stahlwelt“ begaben. Dort angekommen, gab es eine spannende Führung rund um eines der europaweit größten Stahlwerke, in der wir viel über die Erzeugung von Stahl sowie das Unternehmen selbst in Erfahrung brachten. Ein absolutes Highlight war die anschließende Werkstour, bei welcher wir mit einem Bus über große Teile des Geländes fahren konnten. Bei zwei kurzen Zwischenstopps bekamen wir spannende Einblicke in die Stahlproduktion sowie in die Tätigkeitsbereiche unterschiedlicher Berufsgruppen innerhalb der Stahlindustrie. Voller neuer Informationen über die Auswirkungen bedenklicher Ideologien, Karrieremöglichkeiten im Stahlsektor sowie Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz begaben wir uns auf die Heimreise und kamen nach einigen Stunden gesund und munter wieder in Dobl an. Dieser Ausflug durch vergangene Zeiten und Blicke in die Zukunft, hat uns allen einiges zum Nachdenken und Reflektieren für die Gegenwart gebracht. Red.
- Ostern im Zeichen der Familie und Selbstsorge
Am 22.03.23 machte sich die PMS Dobl traditionell auf den Weg der gemeinsamen Osterwahlfahrt durch den Kaiserwald zur Pfarrkirche Tobelbad. Motiviert und positiv überrascht vom strahlenden Sonnenschein sammelten sich in der Früh alle Lehrenden und Lernenden auf der Pfarrwiese, um den Worten unserer beiden engagierten Religionslehrerinnen Schwester Maria und Simone Rieser zu lauschen. Als eines der Highlights spielte erstmalig das Dobler Blasorchester, bestehend aus fünf fleißigen Musikern mit Unterstützung ihres Lehrers Leonhard Gruber. Musikalisch eingestimmt, mit netten einleitenden Worten von Herrn Direktor Michael Rauch und mit vielen spannenden Gesprächsthemen im Gepäck starteten daraufhin alle ihre Reise. Es lagen nicht nur die intensiven Düfte der Natur in der Luft, sondern auch die Vorfreude auf die sich anbahnenden Osterferien sorgte für eine heitere und sorglose Stimmung. Leichtfüßig verging die Zeit wie im Flug und nach rund einer Stunde kamen wir bereits in Tobelbad an. Bereits etwas erschöpft konnten sich die fleißigen Schüler:innen und Lehrer:innen auf den vorbereiteten Sitzbänken niederlassen und der schönen Ostermesse lauschen. Im Zeichen der Messe stand die wertvolle Zeit mit der Familie sowie auch die Selbstsorge. Oft vernachlässigt man die eigene Gesundheit, was nicht nur das körperliche, sondern auch das seelische Wohlbefinden betrifft. Bei all dem Stress in der Schule und in der Freizeit sollte jedoch auch Platz für das Selbst bleiben: Was tut mir gut? Wobei fühle ich mich wohl? Diese Fragen wurden allen Anwesenden mit nachhause gegeben, um sich in den Ferien auch um sich selbst und nicht nur um andere zu kümmern. In Kombination mit toll vorgelesenen Fürbitten und musikalischen Untermalungen durch unseren Schulchor sowie unserer (Musik)Lehrer:innen wurde diese gemeinsame Zeit zu einer ganz besonderen Ostermesse. Auch bei der Kommunion konnten die vielfältigen Klänge bestehend aus Klavier, Geige, Gitarren sowie natürlich der weichen Stimmen des Chores eine besondere Atmosphäre erzeugen. Nach diesen besinnlichen Texten und Klängen erfolgte noch eine Stärkung in Form von Brot, Weckerln und Säften, welche vom Tobelbader Pfarrteam gesponsert wurde. Mit vollen Mägen traten wir den Rückweg zur PMS Dobl an, wo sich noch alle Lehrpersonen von ihren Schüler:innen mit lieben Ostergrüßen verabschiedeten und sie in ihre wohlverdienten Ferien entließen. In diesem Sinne allen eine schöne und wertvolle Osterzeit gemeinsam mit der Familie! Red.
- Vorlesen als „Blick in fremde Köpfe“
Angenehmes Gemurmel konnte man am 21.03.24 im ganzen Schulhaus vernehmen, als alle Klassen den Vorlesetag auf ihre Weise verbrachten. „Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken.“ – Arthur Schopenhauer Einblicke in diese „fremden Köpfe“ konnten viele Schüler:innen beim Vorlesen in der 5. und 6. Stunde gewinnen. Die beiden Stunden wurden von allen Klassen unterschiedlich zum Motto „Vorlesen“ gestaltet. Einige 1. Klassen kamen mit ihren 4. Patenklassen zusammen und lasen sich gegenseitig vor, wodurch ein interessanter Austausch über die unterschiedlichen Lektüren entstehen konnte. Andere Klassen nahmen ihre derzeitige Klassenlektüre zur Hand und lasen sich gegenseitig die unterschiedlichen Kapitel vor. Anschließende Diskussionen zu den einzelnen Textabschnitten gaben dabei die Möglichkeit, unterschiedliche Blickwinkel auf die Gedanken der Protagonist:innen, die verschiedenen Handlungsstränge sowie Interpretationen in den Raum zu werfen. Eine schöne Idee war auch die Einladung der Bewohner:innen des Pflegezentrums in Dobl, die zum einen durch unser Schulhaus geführt wurden und zum anderen eine Lesestunde genießen konnten. Gebannt lauschten sie den vorgetragenen Zeilen der Kinder, die sehr bemüht und motiviert aus ihren jeweiligen Werken vorlasen. Besonders der Austausch über das Vorlesen von damals und heute, der Zugang zu Büchern sowie die Erzählungen von Büchern, die vor vielleicht 60 Jahren gelesen wurden, war für alle Anwesenden sehr spannend. Wie Schopenhauer einst sagte, wurde an diesem Tag mit fremden Köpfen gedacht und durch das gemeinsame Lesen und Diskutieren dieser Gedanken wurden so ganz neue Texte und Erinnerungen für alle geschaffen. Red.
- Ein Tag der bunten Vielfalt
Am 21.03.24 wurde an unserer Schule ein ganz besonderer Tag gefeiert, an welchem die Vielfalt innerhalb der Gemeinschaft geschätzt wurde und dabei kunterbunte Socken das Schulhaus zum Strahlen brachten. Dieses Datum markiert seit 2012 den „Welt-Down-Syndrom-Tag“ und wurde aufgrund der passenden Zahlen zu Trisomie 21 gewählt. Trisomie 21 bedeutet, dass das Chromosom Nummer 21 dreifach statt zweifach vorhanden ist. Das weltweite Feiern dieses Tages ist besonders wichtig, da so innerhalb der Gesellschaft auf Lebenssituationen, Themen und Verbesserungsmöglichkeiten für Menschen mit Trisomie 21 aufmerksam gemacht wird. Seit einigen Jahren wird das Gefühl der Vielfalt, Inklusion sowie der selbstverständlichen Partizipation zusätzlich mithilfe einer „Socken-Aktion“ nach außen getragen. Ganz nach dem Motto „Wir alle sind unterschiedlich, deshalb sollten unsere Socken das auch sein“ haben unsere Lehrpersonen und Schüler:innen ihre Füße mit den buntesten Socken geziert und sich fleißig an der Aktion beteiligt. Von Socken mit Donuts, lustigen Tieren, Gemüsesorten oder kunterbunten Mustern war alles dabei, was das Sockenherz begehrt. Die Aktion war ein voller Erfolg, zauberte sie doch allen, die durch die Gänge wanderten ein Lächeln aufs Gesicht. So wurde mithilfe der farblichen Vielfalt unserer Socken, die alle für sich einzigartig und unterschiedlich sind, die Vielfalt der Menschheit zelebriert, die nicht nur an diesem besonderen Tag gefeiert werden sollte. Red.
- Sport hautnah erleben
Bei einem spannenden Volleyballspiel hatte unsere Wahlpflichtfachgruppe „FIT“ der 3. Klassen die Gelegenheit, an vorderster Front ordentlich anzufeuern. Am 11. Februar nahmen unsere Schüler:innen der FIT-Gruppe in der Raiffeisen Park Arena Platz, um sich das Bundesligavolleyballspiel zwischen UVC Graz und Sokol anzuschauen. Die Idee wurde von ihren beiden Lehrpersonen Herr Balog und Frau Schönbacher organisiert und konnte mit Hilfe der Eltern und Kinder erfolgreich in die Tat umgesetzt werden. Unsere motivierten Zuschauer:innen kamen jedoch nicht unvorbereitet, um den UVC Graz bestmöglich anzufeuern. Im Vorfeld hatte Frau Schönbacher mit den Jugendlichen eigene Flaggen mit den Farben des Vereins gebastelt, mit welchen die Jugendlichen die Grazer Mannschaft bejubelten. Es war eine gute Stimmung und die Kids waren sehr motiviert. Das ganze Spiel hinweg haben sie den UVC Graz lautstark unterstützt. Während des Spiels verfolgten die Schüler:innen das Spiel mit sehr viel Interesse, da niemand davor ein offizielles Volleyball-Bundesligaspiel gesehen hatte. In anschließenden Gesprächen mit allen Teilnehmenden waren diese sehr begeistert von dem Spiel und meinten, dass "es viel spannender war als gedacht". Das absolute Highlight fand nach dem Spiel statt, als die Dobler Sportbegeisterten ein Foto mit der gesamten Grazer Mannschaft machen durften! Es war für alle ein abwechslungsreicher, lehrreicher und unterhaltsamer Nachmittag im Zeichen des Sportsgeists und der Freude am Sporteln. Emanuel Balog, Red.
- Meine individuelle Entfaltung im Vernetzten Unterricht
Auch dieses Jahr waren sowohl alle Lehrpersonen als auch Lernenden begeistert von den Halbjahrespräsentationen des Vernetzten Unterrichts, bei welchen sich die Schüler:innen wieder einmal selbst übertroffen haben. Als einer der Grundpfeiler des Dobler Weges erhalten die VU-Präsentationen einen ganz besonderen Platz im Herzen unserer Schule und all ihrer Mitwirkenden. Ein Semester lang hatten die Schüler:innen von der 1. bis zur 4. Klasse an ihrem persönlichen und individuell aus den Epochen gewählten Vertiefungsthema gearbeitet und durch intensive Recherche ein Portfolio verfasst, in welchen eine erste wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Thema erfolgen konnte. Als eines der bedeutsamsten Bestandteile der Präsentationen wurden vor allem beim selbstgemachten Praxisteile keine Mühen gescheut, um sich möglichst intensiv mit der gewählten Thematik auseinanderzusetzen. In meist mühevoller Kleinarbeit wurde dabei gebastelt, gekocht oder erforscht, was für viele zuvor ein Arbeitspensum von Wochen und Monaten bedeutet hatte. Seit mittlerweile fünf Jahren ist die Vertiefung ein wichtiger Bestandteil des Vernetzten Unterrichts und immer wieder entstehen neue, einzigartige Arbeiten, die von den Kindern mit großer Freude und voller Stolz präsentiert wurden. So wurde beispielsweise ein Modell des Schlosses Versailles gebastelt, ein Flugsaurier dargestellt und sogar ein eigener Seismograph gebaut. Auch von kulinarischen Köstlichkeiten, die für alle Mitschüler:innen sowie anwesenden Lehrpersonen ein Genuss waren, sollte berichtet werden. Es ist immer wieder schön zu sehen, mit welcher Begeisterung die Lernenden ihr persönliches Thema erarbeiten und vorstellen. Diese Hingabe und Leidenschaft hinter den Projektarbeiten ist der Kern dessen, was unseren schulischen Weg, welchen wir gemeinsam mit unseren Schüler:innen gehen, so einzigartig und besonders macht, wie unsere Lernenden es selbst sind. Red.
- Der ganz normale Wahnsinn
In Dobl ist heute kein normaler Tag wie sonst auch, man schlägt sich statt dem Schulalltag mit Krapfen voll den Bauch. Laute Musik und kunterbunte Polonaisen sich durchs Schulhaus ziehen, kreischende Schüler:innen vor buntem Konfetti fliehen. Sonderbar sind auch die Gestalten, die man in den Klassen erblicken kann, ich fange nun gleich mit den skurrilsten an. Barbie und Ken in vielfacher Stärke kann man sehen, Schlafmützen, Hexen oder auch Kim Possibles durch die Gänge gehen. Als dann noch ein lustiger Dinosaurier durch die Klassen springt, ein jeder diesem sympathischen Riesen freundlich zuwinkt. Ebenso im Lehrerzimmer ist das ansonsten stilsichere Personal, völlig anders gekleidet, nämlich phänomenal! Bienen schwirren umher und haben sogar ihre Imker dabei, auch Pandas, Piraten und Wachschutz sind uns einerlei. Mit den kreativsten Kostümen wollen nun alle gemeinsam mit Spaß und Spiel, den Faschingsdienstag feiern und zwar im ganz großen Stil. Twister und Activity werden gespielt sowie viele Fotos gemacht, der Tag wurde von allen unterschiedlich, aber stets mit einer Portion Spaß verbracht. Der ganz normale Wahnsinn ist an diesem Tag nach Dobl gekehrt und wir freuen uns, wenn er uns auch nächstes Jahr wieder beehrt. Red.











