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  • Mandarinen, Nüsse und brave „Kinder“

    Hoher Besuch beehrte die PMS Dobl kurz vor dem Nikolaustag. Wie jedes Jahr kam der nette Herr mit lobenden Worten und leckeren Geschenken. In alljährlicher Tradition besuchte auch heuer wieder der Nikolaus die ersten und vierten Klassen unserer Schule. Mit einem herzlichen Lächeln und einem prächtigen roten Gewand begann er seinen Rundgang durch die Klassen. Die Kinder waren sichtlich überrascht, als der Nikolaus ihre Klasse betrat und sie mit persönlichen Worten ansprach. Einige Schüler:innen durften sogar den Nikolausstab in die Hand nehmen. Gebannt lauschten alle den lobenden und positiven Worten des weisen Mannes und erfreuten sich daraufhin an den leckeren Geschenken, die er mitgebracht hatte. Er lobte dabei nicht nur ihre schulischen Leistungen, sondern erinnerte sie auch an die Bedeutung von Zusammenhalt und Freundlichkeit. Zur Erleichterung aller waren die Kinder und Jugendlichen (sowie auch die Lehrpersonen) das Jahr über brav, weshalb der böse Schatten des Nikolaus mit seiner Rute und den gezwirbelten Hörnern in unseren Hallen nicht als Begleiter vorrücken musste. Zusätzlich zu den gesunden Gaben wie Nüssen und Mandarinen wurden auch kleine Schokoladen-Nikoläuse verschenkt, welche die Lernenden dankbar zu sich nahmen. Der Besuch des Nikolauses wird zweifellos in Erinnerung bleiben und unsere Schule hat wieder einmal gezeigt, dass sie nicht nur ein Ort des Lernens ist, sondern auch ein Ort des Miteinanders und der festlichen Freude. Wir danken dem Herrn Nikolaus für seine zahlreichen Geschenke und bleiben (Groß und Klein) brav und freundlich, um ihn auch nächstes Jahr ohne Begleitung begrüßen zu dürfen. Simone Rieser, Red.

  • Das KLAPUSTRI-Monster der 1d

    Wie Dr. Frankenstein hat auch die 1d eine Kreatur erschaffen, indem sie bei einer Hausübung ein kreatives Mathematik-Monster auf individuelle Weise zum Leben erweckte. Das Setting war keine Kreativstunde in Kunst und Gestaltung zum Thema Halloween, sondern die Erarbeitung eines Fachbereiches in Mathematik. Im Fokus stand dabei die sogenannte „KLAPUSTRI-Regel“ (= Klammer vor Punkt vor Strich), eine Vorrangregel zu den Grundrechnungsarten der Mathematik, um sicher entscheiden zu können, welche Rechenoperation zuerst durchgeführt wird. Ihre Mathematiklehrerin Frau Hirschmann staunte „Nicht schlecht“, als die 1d beim Auftrag „Gestalte ein KLAPUSTRI-Monster“ ihre Ergebnisse in die nächste Doppelstunde mitgenommen hatte. Von kreativen Zeichnungen über leckere Kuchen und Torten haben sich die Schüler:innen bei dieser Aufgabe sichtlich ins Zeug gelegt. Einige griffen sogar zu Nadel und Faden, womit kunterbunte Mathematik-Monster gestaltet wurden. Eine Gratulation an die 1d, welche nicht nur ihre mathematischen Kenntnisse, sondern vor allem ihre Kreativität unter Beweis stellen konnten. Red.

  • Ein Christbaumschmuck für Augen und Ohren

    Unsere KREA-Gruppe der dritten Klassen konnte bei einem Kreativwettbewerb des Landes Steiermark beim Bau einer Eule ihre Federfertigkeit unter Beweis stellen. Eine Lichterkette, rot-goldene Christbaumkugeln, noch ein Spitz oben drauf und fertig ist der perfekte Christbaum. „Da fehlt aber noch etwas“, dachte sich unsere KREA-Gruppe aus den dritten Klassen, als sie sich an die Herstellung eines Christbaumschmuckes der ganz besonderen Art heranwagte. Zu dieser Überlegung kam es aufgrund des Kreativwettbewerbs „Was kommt auf den steirischen Christbaum?“ vom Land Steiermark, bei welchem pro Schule ein selbstgemachter Christbaumschmuck für den Baum im Grazer Landhaushof eingereicht werden konnte. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Herbert Kerschbaumsteiner wurde insgesamt sieben Unterrichtsstunden an dem kreativen Projekt gearbeitet. Zu Beginn wurden in zwei KREA-Stunden in Gruppen insgesamt zehn Entwürfe für ein Eulenmodell gestaltet, woraufhin die demokratische Einigung auf einen dieser Entwürfe folgte. Daraufhin fand am „Tag der offenen Tür“ unserer Schule das große „Show Bastling“ statt, wobei ein paar Freiwillige mit großem Eifer drei Stunden am Wundervogel gearbeitet hatten. Nun hieß es Form kreieren (3 Kartons, etwas zerknülltes Verpackungspapier, viel Klebeband zum Umwickeln, 2 Eierschachteln, aus denen die Augen und der Schnabel entstanden, 1 halbierter Tischtennisball für beide Augäpfel und wasserfester Folienstift für die Pupillen, und sehr viel Kleber aus der Heißluft-Pistole). Schließlich wurden die Hühnerfedern aufgeklebt, die eines der Mädels am heimischen Hof eine Woche lang eingesammelt hatte. Zudem wurde der "Bleistift-Ast" gebastelt, auf dem die Eule sitzen sollte und auch jenes Päckchen, das sie zwischen den Flügelschwingen halten würde. Ein besonderes Highlight hierbei ist der QR-Code, der auf dem Geschenk angebracht wurde. Wird dieser gescannt, so gelangt man zu einem Weihnachtslied unseres Schulchors sowie weihnachtlichen Glückwünschen in unterschiedlichsten Sprachen. Dadurch wurde ein interaktiver Weihnachtsschmuck gestaltet, welcher zugleich die digitale Komponente miteinbeziehen konnte. In zwei weiteren VU-Stunden wurde das Tier finalisiert (Federn etwas zurechtgeschnitten, kleinste Gesichtsfedern aufgebracht, Lücken geschlossen und schließlich eine feine Schraube als Aufhängvorrichtung am Kopf des Modells befestigt). Insgesamt nahmen am Kreativbewerb 80 unterschiedliche steirische Klassen teil und auch wenn die großartige Idee und Umsetzung der PMS Dobl nicht für den ersten Platz gereicht hat, so kann man das fantastische Meisterwerk glücklicherweise über die gesamte Adventzeit im Grazer Landhaushof bewundern und den wunderschönen Christbaumschmuck mit mehreren Sinnen genießen. Herbert Kerschbaumsteiner, Red.

  • Demokratisch, praktisch, gut – das Schüler:innen-Parlament der PMS Dobl

    Seit diesem Schuljahr haben die Lernenden unserer Schule die Möglichkeit, mittels gewählten Vertreter:innen ihre Stimmen zu erheben, Ideen einzubringen und den Schulalltag stetig zu verbessern. Der 18. Oktober 2023 war ein besonderer Tag für unsere Schule: Zum ersten Mal traf sich das neu einberufene Schüler:innen-Parlament. 16 Klassensprecher:innen hatten dazu in ihren Klassen Wünsche und Anregungen unterschiedlichster Art zusammengetragen, die unsere Schule und den Schulalltag insgesamt noch besser machen können und sollen. Was gefällt den Schüler:innen? Was sollte man verstärken, ergänzen oder gar verändern? Was fehlt den Lernenden noch? Gibt es Alltagsabläufe, die noch nicht so gut funktionieren? Oder gar Dinge, die den Erwachsenen an der Schule noch gar nicht aufgefallen sind, aber aus Sicht der Kinder und Jugendlichen besonders relevant sind? Über eine Stunde lang wurde dabei konzentriert und äußerst engagiert gearbeitet und wir Lehrpersonen und unser Herr Direktor staunten, wie viele interessante Ideen und Punkte dabei vorgebracht wurden. Eine Woche später wurde auch die Parlamentssprecherin gewählt: Wir gratulieren Anna Jäger aus der 4b sehr herzlich zu ihrem neuen Amt! Unterstützt wird sie von zwei Stellvertreter:innen. Sven Fortmüller, 4a, und Anna-Sophie Ussner, 3c, dürfen ihr dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns schon auf weitere Sitzungen und Aufgaben des Schüler:innen-Parlaments - eine wichtige Säule gelebter Schul-Demokratie! Manuela Weber

  • Theater im Klassenzimmer

    Das szenische Spiel kennenlernen und Theaterluft schnuppern konnten unsere 4. Klassen bei einem Next-Liberty-Workshop. Besonders der anschließende Theaterbesuch war für viele eine interessante und zum Nachdenken anregende Erfahrung. Am Montag, den 13. November 2023 hieß es für die 4. Klassen “Bühne frei!”. Anlässlich des bevorstehenden Theaterbesuchs hatten die Schüler:innen einen theaterpädagogischen Vorbereitungsworkshop zum Stück “Der Koffer der Adele Kurzweil”. Theaterpädagogik ist mehr als nur Schauspielerei. Sie fördert die persönliche Entwicklung, stärkt die sozialen Kompetenzen und verbessert die Fähigkeit, Ideen klar und überzeugend zu präsentieren. Darüber hinaus trägt sie dazu bei, das Selbstvertrauen der Lernenden zu steigern und ihre Kreativität zu entfalten. Spielerisch und szenisch erarbeiteten die Jugendlichen die Inhalte des Stücks und durften Theatererfahrung sammeln. Am 21. November war es dann soweit, auf freiwilliger Basis hatten sich viele der Viertklässler:innen für den Theaterbesuch des Stücks „Der Koffer der Adele Kurzweil“ abends im Next Liberty in Graz angemeldet. Die ernste Thematik wurde für Jugendliche verständlich aufgearbeitet, wobei speziell die Historie des Antisemitismus fokussiert und mit modernen Elementen innerhalb der Rahmen- und Binnenhandlung ergänzt wurde. Das Feedback unserer Lernenden war durchweg positiv und auch die Lehrenden waren von der Performance der Darsteller:innen beeindruckt. Auch beeindruckend war der schicke Kleidungsstil der Schüler:innen und Lehrer:innen, die sich für den Besuch im Next Liberty in Schale geworfen hatten. So wurde dieser Abend voller ergreifender Eindrücke und wichtiger Botschaften wortwörtlich zu einem Theaterbesuch mit Klasse. Elisabeth Mattausch, Red.

  • Schokolade für den guten Zweck

    Im Zeichen der Nächstenliebe und der Hilfsbereitschaft nahm die PMS Dobl dieses Jahr wieder bei der Spendenorganisation „Missio“ teil. Mit einer großartigen Spendensumme kann so jenen geholfen werden, die unsere Unterstützung dringend brauchen. An unserer Schule werden Werte des Zusammenhalts, der Gemeinschaft, der Hilfsbereitschaft und der Nächstenliebe großgeschrieben. Deshalb beteiligen sich die Schüler:innen und der Lehrkörper immer wieder gerne bei Hilfsorganisationen und -aktionen, bei welchen der eigene Eifer, Einsatz und das Engagement für andere eine lebenswichtige Stütze bedeuten. Vor allem unsere alljährliche „Schokoladenaktion“, welche die größten Spendenorganisationen Österreichs initiieren, wird an der Schule sehr gut und mit motivierten Helfer:innen angenommen. Missio („Päpstliche Missionswerke“) wirken dabei in 150 Ländern weltweit und wenden sich mit ihren Aufrufen und Aktionen an Entwicklungsländer, in welchen Armut und Hungersnot für die Notleidenden ihren Lebensalltag bestimmen. Unsere Schule hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Organisation bei ihrem Auftrag für eine bessere Welt zu unterstützen, weshalb der Verkauf der Missio-Schokolade bereits eine langjährige Tradition an unserer Schule darstellt. Beim diesjährigen Verkauf der roten Missio-Pralinen für einen guten Zweck haben unsere fleißigen Freiwilligen 3.651 Euro eingenommen. Viele unterschiedliche Klassen haben an der Aktion teilgenommen und Gutes für Menschen, die finanzielle Unterstützung benötigen, getan. Vielen Dank für Deine und Ihre Spende! Red.

  • Auf den Spuren des Dobler Weges

    Am 11.11.2023 fand an der PMS Dobl der „Tag der offenen Tür“ statt, bei welchem viele interessierte Schüler:innen mit ihren Eltern den Dobler Weg erkundeten. Stundenlange Vorbereitungen, Basteleien im Kreativraum, Geschirrklimpern in der Schulküche sowie das Aufbauen großartiger Ausstellungsstücke aus dem VU-Unterricht hatten sich bezahlt gemacht. Endlich war es wieder soweit, es öffneten sich die Tore unserer Schule für alle neugierigen Eltern und Kinder, welche unsere Schule genauer kennenlernen wollten. Nach einer Begrüßung von unserem Herrn Direktor Michael Rauch und einigen organisatorischen und inspirierenden Worten seitens Frau Manuela Weber konnten sich unsere Besucher:innen entweder auf eigene Faust oder mithilfe unserer kompetenten Schulguides durch die unterschiedlichen Räume und Angebote des Hauses begeben. Besagte Schulguides wurden durch eine Vielzahl von freiwilligen Schüler:innen der PMS Dobl verkörpert, welche informativ von Raum zu Raum führten und mithilfe eigener Erfahrungen sehr gute Einblicke in den Schulalltag geben konnten. Die unterschiedlichen Räume waren gut befüllt, sowohl mit interessierten Schüler:innen und Eltern als auch mit vielfältigen Ausstellungsstücken und Unterrichtsmaterialien. Ein besonderer Fokus wurde bei der Gestaltung dieses Tages auf die Schwerpunkte unserer Mittelschule gelegt, vor allem beim Ausprobieren von Freiarbeitsplänen in Deutsch, Englisch und Mathematik und bei der Vorstellung unseres Vernetzten Unterrichts. Weitere Highlights stellten die Suppenverkostung in der Schulküche, technisch versierte Ausstellungsstücke aus Technik und Design, das kreative Herstellen und Bemalen von Holzschlüsselanhängern, sportliches Auspowern im Turnsaal bei unterschiedlichen Stationen oder auch das gemeinsame Experimentieren im Physiksaal dar. Als roter Faden, welcher die Struktur der Schule widerspiegelt und den Vernetzten Unterricht sowie weitere Fächer miteinander verknüpft, standen einige Lehrpersonen als Repräsentant:innen des „Dobler Weges“ für Fragen und Erläuterungen zu unserem reformpädagogischen Konzept zur Verfügung. Beeindruckend waren vor allem die Ausstellungsstücke des Vernetzten Unterrichts, die im Laufe der Jahre im Zuge unterschiedlicher Epochen wie der Hochkultur Ägypten oder dem Mittelalter entstanden sind. Die Mühe und das Engagement jedes:jeder Einzelnen wurden dabei spätestens beim Durchblättern einiger Epochenbücher der Lernenden deutlich spürbar. Egal, in welche Ecke oder an welche Wand der Blick unserer Besucher:innen fiel, überall war die Selbstständigkeit, die Kreativität und die leidenschaftliche Hingabe zu unserer Schule spürbar. Ein großer Dank geht dabei an alle, die bei der tollen Umsetzung dieses Tages mitgewirkt haben: Gemeinsam mit allen freiwilligen Helfer:innen, wie dem Elternverein und den Lernenden unserer Schule, unserem Herrn Direktor, den Lehrpersonen und den wissbegierigen Schulinteressierten wurde der Tag der offenen Tür 2023 zu einem Event des Austauschs und der Inspiration, um neue Wege zu beschreiten. Wir freuen uns bereits auf alle interessierten Lernenden, welche ab kommenden Herbst gemeinsam mit uns den Dobler Weg bestreiten wollen! Red.

  • Da spielt die Musik!

    Der Turnsaal der PMS Dobl glich einem eindrucksvollen Konzertsaal, was den vielfältigen Klängen unserer Musiker:innen der ersten Klassen zu verdanken war. Instrumentenkunde mal anders: Viele Kids der ersten Klassen erlernen ein Instrument und brachten am 6. November den Mut auf, dieses vor ihren Mitschüler:innen im Turnsaal klassenübergreifend zu präsentieren. Ein bunter Mix aus Querflöte, Steirischer Harmonika, Violine, Klavier, Hackbrett, Gitarre und Maultrommel und ein überraschend hohes Können beeindruckten nicht nur die Lehrpersonen Lara Zwölfer und Herbert Kerschbaumsteiner, sondern auch die jungen Zuhörer:innen, was sich vor allem in den vielen klugen Fragen zeigte, die nach jeder Darbietung an die Vortragenden gestellt wurden. Diese interessierten Fragen waren eingebettet in eine Atomsphäre sanfter Klänge und lauter Töne sowie tosendem Applaus und andächtigem Staunen. Wie der Dichter und Schriftsteller Hans Christian Andersen einst sagte: „Musik spricht dort, wo Worte fehlen.“ Voller Melodie wurde so zwar ohne Worte, aber mithilfe des musikalischen Ausdrucks miteinander kommuniziert, und zwar in einer Sprache, die weit über das Gesprochene hinausgeht. Herbert Kerschbaumsteiner, Red.

  • Ein bisschen Milch, ein wenig Backpulver und fertig ist der … Kleber?

    Fleißig am Experimentieren waren die vierten Klassen, welche herkömmliche Milch, nicht mithilfe von Magie, sondern mit den Gesetzen der Naturwissenschaft in Kleber verwandelten. Letzte Woche war es spannend im Chemieunterricht, denn die vierten Klassen lernten, wie wichtig Eiweiße (Proteine) für die Ernährung sind und wie man durch das Isolieren des Stoffes aus Lebensmitteln wie Milch Kleber herstellen kann. Dabei wurde die Milch erhitzt und durch die Zugabe von Essig flockte das Milcheiweiß Kasein aus. Die restliche Flüssigkeit, die Molke, enthält zwar auch einige Eiweiße, diese lassen sich mit dem Essig jedoch nicht herauskitzeln, weshalb wir diese leider entsorgen mussten (auch wegen des nicht sonderlich aromatischen Essig-Milch-Geruchs). Nachdem die Schüler:innen das Kasein über dem Spülbecken abgesiebt und in ein Becherglas gegeben hatten, mussten sie nur noch ein wenig Backpulver hinzufügen und fertig war der Eiweißkleber! Dieser entsteht durch die Behandlung des Stoffes mit der Säure im Essig und der Base im Backpulver, was dazu führt, dass das Kasein zu einer klebrigen Masse wird. Die Lernenden konnten so ihre Fähigkeiten beim Experimentieren unter Beweis stellen und haben dabei auch einiges gelernt. Das Zeug zu künftigen Chemiker:innen hätten sie alle mal! Leonhard Gruber, Red.

  • Von Wilden Bergen, tierischem Vergnügen und Höhlenforschungen

    Auch beim diesjährigen Wandertag der einzelnen Klassen sind wieder neue Eindrücke, spaßige Erinnerungen und eine Menge Highlights entstanden. Die ersten bis dritten Klassen der PMS Dobl begaben sich auf eine der wohl schönsten unserer Schulstart-Traditionen: den alljährlichen Wandertag in der zweiten Schulwoche. Nicht vertreten waren in diesem Jahr die 4. Klassen, die sich zwar auch auf individuellen Pfaden bewegten, jedoch im Zuge ihrer Berufspraktischen Tage, ihre Zukunft betreffend. Mit viel Proviant, guter Laune und fest geschnürten Turn- oder Wanderschuhen begaben sich also unsere motivierten Lernenden sowie der Lehrkörper auf ihre jeweiligen Reisen. Die 1a erkundete dabei den Ort Dobl und seine Umgebung. Gemeinsam mit ihren KVs und Co-KVs erklommen die 1b und die 1d in der Obersteiermark den „Wilden Berg“ bei Mautern. Dort konnten sie nicht nur den herrlichen Ausblick ins Tal genießen, sondern hatten auch die Gelegenheit, viele Wildtiere aus nächster Nähe zu beobachten. Highlight des Ausflugs war für alle ein Zwischenstopp beim großen Spielepark, der mit einer Teppich-Rutsche, einem Aussichtsturm und einer langen Holzmurmelbahn ausgestattet war. Ein weiteres tierisches Vergnügen durften die 1c und die 2b zusammen erleben, die sich voller Neugier in den Tierpark Herberstein mit seiner zoologischen Vielfalt stürzten. Eine Wanderung mit urbanem Flair trat hingegen die 2a an, welche sich zu Fuß nach Lieboch aufmachte und mit dem Zug Richtung Graz fuhr. Erster Zwischenstopp war dabei die Basilika Mariatrost, von wo aus der Weg zu Fuß weiter durch den Leechwald in die Grazer Innenstadt führte. Dort angekommen, musste der Schlossberg mit seinen vielen Treppen erklommen werden, gefolgt von einer abenteuerlichen Rutschfahrt, welche mit ihren turbulenten Kurven nichts für schwache Gemüter war. Fleißig zu Fuß war auch die 2c beim Dobler Rundweg unterwegs, während sich die Schüler:innen der 2d als Höhlenforscher:innen versuchten und die Lurgrotte, die größte aktive Wasserhöhle Österreichs, durchquerten. Die schöne steirische Hügellandschaft von Stainz haben die 3a und die 3d gemeinsam erkundet und konnten sowohl eine spätsommerliche Wanderung als auch die barocke Pracht des Schlosses in Stainz genießen. Prunkvolle Einblicke konnten auch die 3b und 3c bei ihrer Wanderung vom Schloss St. Martin über die Kirche St. Johann und Paul gewinnen. Nach einer leckeren Jause mit einem fantastischen Ausblick über Graz ging es noch weiter zum Thalersee und einer abschließenden Tretbootfahrt. Nach diesem langen (Lese-)Marsch von Orten wie Graz, über Herberstein, Semriach, bis hin zurück ins schöne Dobl, können nun die Wanderschuhe ausgezogen, die Füße hochgelagert und genüsslich-nostalgisch in den Erinnerungen dieses gelungen Wandertages geschwelgt werden. Red.

  • Darf ich mich vorstellen: Leonhard Gruber, BEd

    Fächer: Chemie und Physik Bereits im Kindergarten erfreute ich meine Lehrer:innen regelmäßig mit meiner Neugier, indem ich sie mit zahlreichen Fragen zur Funktionsweise unserer Welt regelrecht bombardiert hatte. Schon zu dieser Zeit faszinierten mich Phänomene, die blubberten, rauchten oder scheinbar schwerelos durch die Luft schwebten. Diese Faszination für die Naturwissenschaften begleitet mich bis heute und hat mein Interesse an diesem Bereich stetig wachsen lassen. Schon in meinen jungen Jahren ergab es sich ganz von selbst, dass ich anderen Menschen Dinge erklären wollte, auch unfreiwillig. Diese Leidenschaft für das Erklären und Vermitteln von Wissen macht den Lehrberuf für mich zur idealen Berufung. Es freut mich, nun meine Freude an den Naturwissenschaften an der PMS Dobl ausleben zu können und ich wurde bereits herzlichst vom Kollegium und der Direktion aufgenommen. Ich freue mich auf viele schöne Jahre!

  • Eine Lesung der besonderen Art

    „Die besten Geschichten schreibt das Leben.“ Unter diesem Motto stand die Lesung des Autors Colin Hadler, bei welcher unsere 4. Klassen einiges über das Leben des jungen Schriftstellers erfahren konnten. Was wir am Freitag bei der Lesung über den Autor Colin Hadler erfahren haben: - Dass er häufig googelt. - Dass er keine Giraffen in den Hosentaschen hat. - Dass er in Thailand fast verhaftet worden wäre, weil er Spielkarten eingesteckt hatte. - Dass er mit 16 Jahren sein erstes Buch geschrieben hat. - Dass er gerne Rechtschreibfehler korrigiert. - Dass er aus einem brennenden Haus zuerst einmal sein Buch retten würde. - Dass er hässliche Sandalen trägt. - Dass seine Mutter eine Brandstifterin ist. - Dass sein Foto in einem Grazer Mädchen-WC hängt. Was wir am Freitag bei der Lesung nicht erfahren haben: - Worum es in seinen Büchern eigentlich geht. Aber das ist nicht so schlimm, wir können die Bücher bestellen, sogar mit Widmung. 😊Außerdem gibt es sie auch in unserer Schulbibliothek. 4c-Klasse

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