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- Zum Staunen
Die praktischen Arbeiten der Vertiefungsgebiete des zweiten Semesters werden im Schulhaus präsentiert. Man wird an die Kuriositätenkabinette vergangener Zeiten erinnert, wenn man in den Tagen des ausklingenden Schuljahres durch die Gänge des Schulhauses schlendert und die Ergebnisse dessen betrachtet, was die Schülerinnen und Schüler im abgelaufenen Halbjahr in ihren selbst gewählten Vertiefungsgebieten des Vernetzten Unterrichts als praktischen Teil ihrer Präsentationen geschaffen haben. Da wurde gesägt und gehämmert, geschnitten und geklebt, geschnitzt und geformt, bemalt und beschriftet, wurde recherchiert und dokumentiert. Denn man war sich bewusst, dass der praktische Teil als dritte Säule des Präsentationsablaufs (neben Vortrag und Portfolio) einen gewichtigen Einfluss auf die Gesamtbeurteilung der erbrachten Semesterleistung nimmt. Und so staunt der Betrachter über die Vielfalt des Dargebotenen: steinzeitliche Waffen, Miniaturen diverser Behausungen (Bärenhöhle, Zeltlager, Keltendorf, …), Schuhschachtel-Dioramen; selbst gefertigte Modelle (meist in Originalgröße!) von Gürteltier, Jaguar, Robbe, Chamäleon, Hirschkäfer, Seestern, Seeigel, Kalmar, Qualle und Hai; griechische Büsten und Säulen, Brückenkonstruktionen, Miniatur-Stonehenge, Grazer Schlossberg, römischer Gladiator, Streichholzmodell des Trojanischen Pferdes und vieles mehr. Ein Erlebnis! Red.
- Deine Zukunft - Dein Weg!
Der „your-job“-Workshop für die dritten Klassen fand am 21. Juni statt. „Nutze dein Talent“ ist das Motto dieses erfolgreichen Programms, das seit vielen Jahren in Kooperation mit der Industriellenvereinigung Steiermark läuft und nach Aufhebung der beschränkenden Corona-Maßnahmen nun auch wieder an Schulen stattfinden kann. Namhafte Leitbetriebe aus dem Großraum Graz ermöglichen Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Welt der Industrie. Die Burschen und Mädchen der dritten Klassen konnten somit einen Vormittag lang nach einer theoretischen Einführung im daran anschließenden Stationenbetrieb (im Turnsaal aufgebaut) in Lehrberufe hineinschnuppern und dabei unter der fachkundigen Anleitung von Lehrlingen der Firma KNAPP (Software-Entwickler, Maschinenbautechniker, Konstrukteur, Mechatroniker) kleine Arbeitsaufträge erproben: einen Schaltkreis vervollständigen, mit dem Lötkolben an Leiterplatten arbeiten, Walzen und Laufrollen zerlegen, Messübungen an Gewindebolzen mit dem elektronischen Schiebmesser durchführen, die Funktion einer pneumatischen Schaltung erleben, Draht nach Vorlagen biegen … Das Ziel dieses Workshops, bisher unbekannte Berufsfelder zu entdecken und durch das praktische Ausprobieren eigene Stärken zu wecken, Fähigkeiten zu entdecken und Karrieremöglichkeiten steirischer Industrieunternehmen kennenzulernen, wurde garantiert erreicht. Red.
- Coole Scheibe
Frisbees selbst gemacht Die Wiederverwertung nicht mehr benötigter Materialreste ist ein Gebot der Stunde und das entsprechende Zauberwort heißt „Upcycling“. Dass sich das auch auf die Herstellung eines bekannten und beliebten Sportgeräts anwenden lässt, zeigten die ersten Klassen im Werkunterricht bei Ruth Oberndorfer. Aus alten Stoffresten und einem Bleiband wurden lustige Scheiben geschneidert und geformt. Dabei sollte auch das Handling mit Nadel und Faden trainiert werden, ebenso der sachgerechte Umgang mit der Nähmaschine. Ob die eigene Frisbee-Scheibe den Praxistest bestehen würde, sollte sich sogleich bei der (erfolgreichen) Erprobung im Freien zeigen. Und Spaß machte es obendrein. Red.
- Young Storyteller
Julia Auinger aus der 2A-Klasse nimmt mit einem selbst verfassten Text am größten Nachwuchswettbewerb für Schreiber und Storyteller im deutschsprachigen Raum teil. Der „Young Storyteller Award“ hat zum Ziel, junge Schreib- und Storytelling-Talente aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu entdecken. Es geht dabei um kurze Geschichten, Texte oder Szenen, wobei die Länge von 2.500 Zeichen (exkl. Leerzeichen) nicht überschritten werden darf. Die Themen und Genres sind frei wählbar, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Jede einzelne Einreichung wird von einer großen Fachjury gelesen, die eine Longlist von 20 Büchern erstellt. Die End-Jury bestimmt schließlich die GewinnerInnen. Die Preisverleihung erfolgt im Oktober 2022. Wir wünschen Julia viel Erfolg! Hier ist Julias Text: Wer draußen bleibt stirbt! England, Vereinigtes Königreich Ich lief durch den Betondschungel, die Gedanken flogen wie wild in meinem Kopf herum. Ich musste nach draußen. Weg aus diesem Irrenort. Ich wollte meinen Mundschutz ablegen und die Zerstörung selbst sehen. Vor geraumer Zeit zogen sich die Menschen, die noch übrig waren, zurück. In einfache Städte. Die Menschen verseuchten die Erde, ihre Bewohner mit. Vom Regenwald waren nurmehr kleine Fleckchen da, keine Gletscher, nur heißes Klima und eine verpestete Luft. Deswegen liefen wir nun mit einem Mundschutz herum. Viel wurde in den letzten Jahren zerstört, auch durch Krieg. „Wer draußen bleibt, stirbt!“, wurde uns in das Hirn eingebrannt. Die letzten Menschen lebten in ober- und unterirdischen Bunkern, um zu überleben. Endlich erreichte ich das Ende der Stadt. Mein Freund Jack hatte mir gezeigt, wie ich, ohne entdeckt zu werden, hinauskam. Nun machte ich den ersten Schritt. Ich lief etwas weiter weg. Überall sah ich Ruinen, rostige Autos und Kadaver. Auf Bildern von vor 30 Jahren sah man, wie schön die Erde einst war, doch jetzt war nichts mehr von dem so. Die Menschen vor meiner Generation hätten doch noch die Erde retten können. Oder nicht? abrufbar auch im Internet unter:
- Vor den Vorhang!
Schülerinnen der PMS-Dobl gewinnen die ersten beiden Plätze beim Graz-Marathon-Malwettbewerb 2021. Einen großartigen Erfolg konnten zwei Mädchen unserer Schule im Dezember feiern. Unter 230 eingereichten Arbeiten überzeugte Marie Hinteregger aus der 2c-Klasse die 10-köpfige Fachjury der Kleinen Zeitung mit ihrem T-Shirt-Entwurf für das Graz-Marathon-Maskottchen „Ferdi Flott“, das dieses beim Marathon 2022 tragen wird. Auch der zweite Platz ging an eine Schülerin der PMS Dobl, nämlich an Lilli Pertl aus der 3b Klasse. Neben den Gewinnerinnen, die sich über tolle Preise freuen konnten, strahlten auch Direktorin Maria Krestel-Leinholz und die BE-Lehrerin Sabine Hierzberger, die ihre Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Wettbewerb animiert hatte. Herzliche Gratulation! Red.
- „The Mystery of Banksy“
Die Gruppen des Kreativ-Wahlpflichtfaches besuchen die spektakuläre Grazer Ausstellung. Die mit dem Abflauen der Pandemie einher gehenden Öffnungsschritte erlauben nunmehr auch wieder Lehrausgänge und Exkursionen. So wurde ein Nachmittag am 26. April dafür genutzt, um mit den Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen des Wahlpflichtfaches Kreatives Gestalten die Schau des weltberühmten britischen Streetart-Superstars Banksy zu besuchen. Zur Vorbereitung waren in vorangegangenen Unterrichtseinheiten eigene Versuche gestartet worden, mittels Schablonentechnik Graffitis in „Banksy-Manier“ zu gestalten und Wissenswertes über das Kunst- und Vermarktungsgenie in Erfahrung zu bringen. Die Erwartungshaltung war hoch und wurde auch nicht gedämpft, als die Gruppe in Begleitung ihrer beiden Kreativ-LehrerInnen Sabine Hierzberger und Herbert Kerschbaumsteiner die 2000 m² große Ausstellungsfläche im Panoramageschoß des Grazer CITYPARK betrat um die originalgetreuen Repliken, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke zu bestaunen. Dabei waren einige Arbeitsaufträge zu erfüllen, die sich auch auf jene Exponate bezogen, die außerhalb des eigentlichen Ausstellungsgeländes im gesamten Citypark anzutreffen waren. Damit scheint es genügend Material zu geben für weitere Reflexionseinheiten in kommenden KREA-Stunden. Red.
- Ab in die Berge
Die 3d-Klasse verschlägt es auf der Schullandwoche in die Veitscher Hochsteiermark. Eva und Tristan schildern aus der Perspektive einer Stubenfliege das Geschehen: „Hi, ich bin die kleine Fliege Valerie und beobachte die Kinder der 3d-Klasse bei ihren Unternehmungen während ihrer Schullandwoche in Veitsch vom 30.5. bis zum 3.6.2022. Am Montagmorgen sitze ich auf einer Kuh, die auf der Weide neben dem Busparkplatz grast. Ich nutzte die Gelegenheit und husche in den wartenden Reisebus hinein. Die vielen Kinder hier sind alle schon sehr aufgeregt, als sich das Gefährt in Bewegung setzt. Bald schon kommen wir im JUFA Veitsch an, wo die Kids ihre Zimmer beziehen und sich danach hungrig in den Speiseraum begeben. Auch ich nutze die Gelegenheit und nasche etwas von den guten Speisen, die es am Buffet zu holen gibt. Am Nachmittag und auch am darauffolgenden Tag gibt es ein abwechslungsreiches Outdoor-Programm auf einer Wiese und im angrenzenden Wald. Mit der coolen Betreuerin Christiane haben die Kids viel Spaß. Ziemlich ausgepowert fallen sie abends ins Bett, während ich noch ein paar Runden fliege und mir dann auch einen ruhigen Schlafplatz suche. Die Wanderung auf die Hohe Veitsch am Mittwoch ist für alle eine echte Herausforderung. Ich bin klug und setze mich auf den Rucksack von Klassenvorständin Christina Brunner, die das alles organisiert hat. In die Jausenbox von Frau Wagner werde ich beinahe eingeschlossen, kann aber noch rechtzeitig entkommen. Einige der Burschen und Mädchen haben eine so gute Kondition, dass sie es bis zum Gipfelkreuz schaffen. Ich aber bleibe bei der Gruppe, die im Haus Meran wartet. Am Abend geht es dann noch ins Schwimmbad, wo es megalustig ist. Da wundert es mich nicht, dass danach alle todmüde ins Bett fallen. Auch bei den Buben scheint es ruhig zu sein. Am Donnerstag sind wir im Hochseilgarten. Ich staune, wie mutig manche Jungs und Mädchen sind. Sie balancieren furchtlos über die höchsten und schwierigsten Seilstrecken. Da bleibe ich doch lieber weiter unten und beobachte das Geschehen vom sicheren Boden aus. Das herrliche Wetter lädt auch zum Schwimmen ein. Daher begeben wir uns nach der Kletter-Action auf einen Gewaltmarsch zu einem Badesee, wo die Anstrengung mit einem herrlichem Badevergnügen belohnt wird. Am letzten Tag genießen wir noch einmal das ausgezeichnete Frühstück, bevor es mit dem Bus in Richtung Erzberg geht. Bei der Fahrt mit dem Hauly muss ich ständig aufpassen, dass ich die Gruppe nicht verliere. Das ist ein großartiger Abschluss einer Schullandwoche, die nicht nur ich, die Fliege Valerie, sondern auch alle Schülerinnen und Schüler der 3d-Klasse nicht so schnell vergessen werden.“
- Unvergessliche Erlebnisse
Angelina und Katharina aus der 4b schildern ihre Eindrücke von der Wienwoche. „Auf unserer Wienwoche vom 30. Mai bis zum 3. Juni 2022 konnten wir viele tolle Dinge erleben, die wir nicht so schnell vergessen werden. Nachdem wir Montagmittag in unserem JUFA-Hotel in Simmering eingetroffen waren, gab es das Mittagessen und wir durften unsere geräumigen Zimmer beziehen. Danach gingen wir zur nahen U-Bahn-Station am Enkplatz und fuhren in die innere Stadt, um nach einem kleinen Rundgang und dem Besuch des Schmetterlingshauses zum Time-Travel-Museum zu spazieren, wo wir die Geschichte Wiens mit vielen verschiedenen Attraktionen hautnah erleben konnten. Der erste Tag wurde nach am Naschmarkt mit einem leckeren Abendessen beendet. Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem reichhaltigen Frühstück auf den Weg zum Schloss Schönbrunn und den angrenzenden Tiergarten. Dort durften wir uns alles ansehen. Es gab auch einen kleinen Fotowettbewerb unter dem Motto "Wer das kreativste Bild macht, gewinnt". Nach dem tollen Vormittag in Schönbrunn ging es zum „Dialog im Dunkeln“, wo wir in Kleingruppen einen Parcours in absoluter Dunkelheit zu meistern hatten, akustisch begleitet und geleitet von einer blinden bzw. sehbehinderten Person. Im Anschluss an das Abendessen ging es für uns noch einmal hinein ins Stadtzentrum, um unsere bereits im VU-Unterricht vorbereiteten Präsentationen über verschiedene Sehenswürdigkeiten zu halten. Am Mittwoch waren wir auf der berühmten Selfie-Tour (vor vielen Jahren von Frau Hiebler und Herrn Kerschbaumsteiner ins Leben gerufen), bei der wir in Fünfer- oder Sechsergruppen quer durch Wien düsten, um Selfies mit den auf unserer Liste angeführten Sehenswürdigkeiten zu machen. Am Treffpunkt vor dem Haus der Geschichte gab es eine kleine Pause, bevor wir mit einem Guide in die dunkle Zeit des Zweiten Weltkrieges eintauchten. Zurück im Quartier gab es für uns einen Spiele-Abend und eine ,,Schlaf-Nachholzeit’’. Am Donnerstag – er war unserer Meinung nach am ereignisreichsten - machten wir uns vormittags auf den Weg zum Haus des Meeres, wo es neben vielen Meerestieren auch Krokodile, Schlangen und Amphibien zu bestaunen gab. Danach durften wir uns in der nahen Mariahilferstraße frei bewegen und sogar ein wenig shoppen, juhu! Natürlich waren wir alle pünktlich beim vereinbarten Treffpunkt im Museumsquartier, von wo aus wir ins JUFA-Hotel zum Mittagessen zurückkehrten. Am Nachmittag wartete im Prater jede Menge Spaß auf uns. Frau Aldrian und Frau Hirschmann ließen es sich nicht nehmen, mit uns in der Achterbahn zu fahren. Am Tag der Abreise besuchten wir noch eine Zuckerlfabrik, danach mussten wir Abschied nehmen von Wien, denn es ging zurück nach Hause. Wir werden noch sehr lange auf diese tolle Woche zurückblicken!“
- Vienna calling
Die vierten Klassen besuchen die österreichische Bundeshauptstadt. War die Wien-Woche in den Zeiten vor der Pandemie stets das Highlight und krönender Abschluss einer an Reisen, Lehrausgängen und Ausfahrten übervollen Dobler Schullaufbahn, so war es diesmal doch etwas anders, hatten doch die behördlichen Auflagen der vorangegangenen Monate und Jahre ebensolche Schulveranstaltungen erschwert oder gar verunmöglicht. Die Erleichterung war daher in die Gesichter geschrieben und die Vorfreude riesig, als die beiden Busse mit den Schülerinnen und Schülern aller vierten Klassen an Bord am 30. Mai in Richtung Wien aufbrachen. Quartier wurde im komfortablen JUFA Hotel Wien City bezogen. Nur 300 Meter von der U3-Station Enkplatz entfernt war es somit der perfekte Ausgangspunkt für die vielen Unternehmungen in gelöster und heiterer Stimmung, die in den folgenden Tagen für unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse sorgen sollten. Obwohl gemeinsam in der Unterkunft weilend, hatte dennoch jede der vier Klassen individuelle Programmpunkt ausgewählt. Man kam sich also kaum in die Quere, konnte sich vielmehr beim gemeinsamen Abendessen oder beim Frühstück darüber austauschen, was man mit seiner Gruppe so alles erlebt hatte: Stephansdom, Haus der Geschichte, Time Travel, Schönbrunn und Gloriette, Sisi´s Amazing Journey, Dialog im Dunkeln, Technisches Museum, Kunsthistorisches Museum, Naschmarkt, Mariahilfer Straße, Museumsquartier, Zoo Schönbrunn, Donauinsel, Hundertwasser-Haus, Haus des Meeres, Selfietour, Führung in der Gruft, Prater, Zeiss Planetarium Wien, Austrian Center Vienna, Wiener UNO City, Bowling im Millennium Tower, Kino Gasometer, Donauturm, Wien bei Nacht, Prater Hauptallee und sonstige Highlights. Auch wenn viele Kids schon mehrfach in der Bundeshauptstadt gewesen waren, gab es für auch für sie das eine oder andere erhellende Aha-Erlebnis. Dass neben dem Wissenserwerb auch viel Zeit für Spaß und Plauderei blieb, versteht sich von selbst. Reich an Eindrücken und gestärkt im Zusammenhalt kehrte man am frühen Freitagnachmittag nach Dobl zurück, beseelt vom Vorsatz „Wien sieht mich bald wieder!“ Red.
- Ort der Mahnung
Die 4c-Klasse besucht am 13. Mai die KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Gerade in Zeiten wie diesen mag die Erinnerung an das Konzentrationslager Mauthausen und die vielen anderen Gräuelorte des NS-Unrechtsregimes eine Mahnung dafür sein, wie sehr Krieg und Gewalt die Regeln des friedlichen Miteinanders mit Füßen treten und zu den größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte führen können. Ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen ist daher nicht nur eine pädagogische Herausforderung, sondern auch eine moralische Verpflichtung. Sie sollte daher den Schülerinnen und Schülern der 4c-Klasse zugemutet werden, nachdem sie intensiv darauf vorbereitet worden waren und eine Aufarbeitung der gewonnenen Eindrücke in nachfolgenden Unterrichtseinheiten gewährleistet war. Als erste Lehrausfahrt nach der Aufhebung der pandemiebedingten Schulveranstaltungs-Verbote wurde unter der Leitung des Klassenvorstandes Patrick Masser und seiner Stellvertreterin Natalie Kröpfl die lange Anreise von Dobl nach Mauthausen gerne in Kauf genommen, denn gemeinsame Unternehmungen – auch wenn sie eine ernste Thematik verfolgen – stärken den Klassenverband und fördern das Gemeinschaftsgefühl, insbesondere dann, wenn die gemeinsame Dobler Schulzeit nur mehr wenige Wochen währt. Um dem ereignisreichen Tag etwas die Trübnis zu nehmen, gab es vor der Rückreise noch eine Stadtrundfahrt durch die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz. Red.
- „Yabba dabba doo“ ... auf den Spuren der Familie Feuerstein
In der Pyhrn-Region erlebten die Kinder der 1b- und 1c-Klasse eine Zeitreise in die steinzeitliche Vergangenheit. Die Erlebniswoche vom 2. bis zum 5. Mai 2022 verbrachten die Burschen und Mädchen der beiden Klassen gemeinsam mit Ihren Lehrerinnen und Lehrern Stefanie Fuchs, Franziska Berger, Rene Masser und Ulrike Seibert im südlichen Oberösterreich unweit des Nationalparks Kalkalpen. Von der Unterkunft im JUFA-Hotel Pyhrn-Priel startete man täglich zu den Workshops und Abenteuern, die rund um das Thema „Steinzeit“ kreisten, eine Thematik, die im Vernetzten Unterricht bereits erarbeitet worden war und nun eine intensive praktische Vertiefung erfahren sollte: Wildnis erleben - jagen (Welche Jagdmethoden benutzten steinzeitliche Jäger, welche Fertigkeiten ließen sie erfolgreich überleben? Schießen mit dem Naturbogen, richtiger Umgang mit einer Steinschleuder), einen Unterschlupf bauen und für den notwendigen Kälteschutz sorgen, Fackelwanderung, Wanderung durch die Dr. Vogelgesang-Klamm mit ihren steilen Felswänden und wilden Wasserfällen, die Technik des Feuermachens (Methode mit Spindel und Bogen, Herstellen der notwendigen Hilfsmittel in Kleingruppen, „Feuer bohren“), Herstellung steinzeitlichen Werkzeuges und Schmuckes, Mahlen von Getreide, Backen des eigenen Fladenbrots am offenen Feuer, Kooperative Abenteuerspiele aus den Bereichen der Erlebnis- und Outdoorpädagogik (gemeinsam Lösungen für knifflige Aufgaben finden, Hindernisse überwinden), Nightrun über 5 km (18 Kinder nahmen daran teil), abenteuerliche Geschichten aus grauer Vorzeit am wärmenden Lagerfeuer bei leckerem Stockbrot; ein Flintstone-Auto aus Holzstangen, Holzrädern und Seilen bauen. Als man am Freitag die Rückreise nach Dobl antrat, waren aus den Schülerinnen und Schüler der 1b- und 1c-Klassen echte Steinzeit-SpezialistInnen geworden. Red.
- Oper hautnah
Beim Graz-Tag der 1a-Klasse gab es einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Ein verregneter Tag konnte die Freude auf das nicht trüben, was die Kids der 1a-Klasse in der steirischen Bundeshauptstadt am 22. April erwarten sollte. Nach dem Besuch der Stadtbibliothek und der Mediathek, wo man nebenbei einen heftigen Regenguss überdauerte, wanderte die Gruppe zum Opernring, wo im prächtigen Opernhaus die Aufführung des Kindermusicals „Robin Hood“ auf dem Programm stand. Nicht nur Musiklehrer und Klassenvorstand Dietmar Lischnig gefiel das Stück, auch Begleitlehrerin Simone Kraßnitzer und die Kids waren vom Schwung, der die (lange) Handlung durchzog, und von den mitreißenden Songs begeistert. Der Spaß kam nicht zu kurz, als Prinz John sein Erkältungsmittel in Darth Vader-Manier inhalierte. Aber das sollte noch nicht alles gewesen sein, denn nach dem Ende der Vorstellung gab es eine Führung durch das Opernhaus. Und wo eben noch der Held mit Pfeil und Bogen gegen das Böse gekämpft hatte, standen nun die Schülerinne und Schüler der 1a-Klasse und spürten sogleich die Magie des Raumes, während sie den interessanten Erklärungen lauschten. Nach einem mittäglichen Stärkungs-Snack am Jakomini-Platz ging es ins Joanneum-Viertel. Der kurzweilige Nachmittag verging rasch, als im Naturkundemuseum die erdgeschichtlichen Epochen durchschritten wurden und ein eloquenter Paläontologe auf die jeweiligen Attraktionen in den vielen Vitrinen verwies und allerlei Interessantes zu berichten wusste. Reich an Eindrücken und gewiss schon etwas müde wurde schließlich die Rückreise nach Dobl angetreten. Red.











