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- 40 Jahre unterwegs zwischen Nordpol und Antarktis
„Der Gosauer“ Helmut Pichler begeistert am 5. Juli mit einem Jubiläumsvortrag. Seit Jahrzehnten ist der Abenteurer, Wildlife-Fotograf und Weltbummler in allen Teilen der Erde unterwegs. Ebenso lange berichtet er von seinen Reisen auf unzähligen Vorträgen im In- und Ausland. Und stets in der letzten Woche vor Ferienbeginn (mit Ausnahme der beiden letzten Corona-Jahre) macht der wortgewaltige Oberösterreicher auch in Dobl Station. Helmut Pichler erklärt: „Ich musste in den letzten drei Jahren viele Veranstaltungen absagen und meine Reisepläne ändern. Daher entschloss ich mich ein Vorhaben umzusetzen, mit dem ich mich gedanklich schon länger beschäftige. Ich suchte die besten Bilder und Videos der vergangenen vier Jahrzehnte aus meinem Archiv heraus und formte daraus einen ganz besonderer Vortrag, der das Spannendste aus meinen gesamten bisherigen Reiseabenteuern zeigen sollte“. So konnte man Urvölker in Südamerika oder Papua-Neuguinea, hilfsbereite Mongolen oder extrem kälteunempfindliche Russen im sibirischen Niemandsland ebenso bestaunen, wie Schneeleoparden im Himalaya, Eisbären in Alaska oder Pinguine in der Antarktis. Pichler berichtete in seiner mitreißenden Art und Weise auch darüber, dass sein Leben mehrere Male am seidenen Faden hing. In Kamtschatka stürzte ein Hubschrauber, mit dem er im letzten Augenblick doch nicht mitfliegen durfte, in die Tiefe. In Kenia saß er drei Tage unschuldig im Gefängnis, ebenso im Iran, wo er ungerechtfertigt der Spionage verdächtigt wurde. Enorm gefährlich war auch seine Reise durch Afghanistan, von wo er verbotene Bilder mit den Taliban mitbrachte. Und auch Spinnenbisse, Überfälle, Malaria und andere Tropenkrankheiten machten (und machen) ihm zu schaffen. Als schönsten Platz der Welt bezeichnet er die Antarktis mit ihren faszinierenden Gebirgen, Eisbergen und Walen. Red.
- Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein …
Die Projektwoche der 2d-Klasse stand ganz im Zeichen des vierten Elements. Unter dem Motto “Der Traum vom Fliegen” fanden zahlreiche Aktivitäten statt, die diese Thematik von unterschiedlichen Seiten beleuchteten. So wurden die physikalischen Hintergründe erarbeitet, die Fliegen überhaupt erst ermöglichen. Am “English-Day”, bei dem nur Englisch gesprochen werden durfte, erprobten die Schülerinnen und Schüler auf der Pfarrwiese das Quidditch-Spiel – eine Adaption des aus den Harry Potter-Büchern bekannt gewordenen Flugbesen-Kampfes. Im Grazer Luftfahrtmuseum durften sogar alte Frachtflugzeuge und Jagdflieger bestiegen werden und man erlebte eine interessante Führung durch den Flughafen Graz-Thalerhof. Geschicklichkeit und Kreativität waren gefragt, als aus einem Flugzeug-Bausatz ein buntes Flugmodell entstand. Richtig spannend wurde es noch einmal am letzten Projekttag, als Herr Roithner – er ist Linienpilot und Vater eines Schülers der 2d – im Klassenzimmer zu Besuch war und über seinen verantwortungsvollen Beruf erzählte und geduldig die vielen Fragen der Kinder beantwortete. Dafür ein herzliches Dankeschön! Elisabeth Mattausch
- Jagdfieber
Die 1d-Klasse erforscht die Insektenwelt in Doblbach-Tal. Besser hätte es nicht passen können: Ein schwülheißer Vormittag, feuchte Stellen vom nächtlichen Gewitter, viele Nektarpflanzen, motivierte Burschen und Mädchen mit allerlei Fang-Equipment (Kescher, Boxen, Becherlupen, Netze, Bestimmungsliteratur), die Rucksäcke gut gefüllt mit Getränken, Obst und belegten Broten – Reste der Schuljause, die man am Vortag im Schulhaus serviert hatte. Das Jagdfieber war geweckt, als die Untensilien auf der Kirchwiese an die Kleingruppen verteilt wurden und erst recht, als man jenes geschotterte Wegstück erreicht hatte, das nördlich der Autobahnbrücke entlang des Doblerbaches bis nach Tobelbach führt und nach der Bahnunterführung zum Schutzgebiet der „Dobler Wiesen“ abzweigt – dem Ziel der heutigen Forschungs-Tour. Bereits auf dem Weg dorthin gab es erste Erfolge zu vermelden. Ein C-Falter musste den Weg ins Beobachtungsgefäß antreten – umringt von einer staunenden und aufgeregt im Bestimmungsbuch blätternden Kinderschar. Doch die Gefangenschaft sollte nur sehr kurz sein, denn am meisten Vergnügen bereitete es, das Tier mit größter Ruhe und Behutsamkeit auf den Finger oder den Handrücken klettern zu lassen und zu beobachten, wie es von dort zurück in die Freiheit entschwand. Nach der Verneinung der häufig gestellten Frage an den Lehrer und die Lehrerin „Beißt es mich jetzt?“ wagte so manches Kind den direkten Kontakt mit jenem Lebewesen, für das es zuvor vielleicht Ekel oder gar Abscheu empfunden hatte. Aufregend verlief auch die Libellenjagd am Tümpel der „Dobler Wiesen“, wo Plattbauch und Vierfleck ihren Bahnen zogen. Nach mehreren Stunden in der Dobler Natur konnten viele Burschen und Mädchen die vorbeiflatternden Schmetterlinge sogar schon im Flug erkennen und riefen „Kleiner Kohlweißling“, „Zitronenfalter“, „Ochsenauge“ oder „Tagpfauenauge“. Eine Entschädigung dafür, dass der prächtige Schillerfalter im letzten Moment aus dem langstieligen Kescher des Lehrers entfleuchte, war der Segelfalter, dem die Gruppe auf dem Heimweg im Siedlungsgebiet „Neue Welt“ begegnete. Schließlich sollte der „Forschertag“ auch einen wissenschaftlichen Mehrwert erfahren, denn sämtliche Funddaten wurden an die Entomologische Sektion des Naturwissenschaftlichen Vereins Steiermark übermittelt, wo man sich schon lange der Verbreitung und dem Schutz der heimischen Insektenwelt widmet. Red. Liste der beobachteten Arten (in alphabetischer Reihenfolge): Schmetterlinge: Admiral Brombeer-Perlmutterfalter C-Falter Faulbaumbläuling Großer Feuerfalter Grünader-Weißling Klee-Gitterspanner Kleiner Kohlweißling Kleiner Schillerfalter Kurzschwänziger Bläuling Landkärtchen Ochsenauge Schwarzkolbiger Braundickkopffalter Segelfalter Tagpfauenauge Taubenschwänzchen Wachtelweizen-Scheckenfalter Waldbrettspiel Weißfleck-Widderchen Weißstirn-Weißspanner Zitronenfalter Libellen: Blauflügelige Prachtlibelle Blutrote Heidelibelle Federlibelle Große Königslibelle Hufeisen-Azurjungfer Plattbauch Vierfleck Heuschrecken: Boscis Zartschrecke Gemeine Eichenschrecke Gemeine Strauchschrecke Gemeiner Grashüpfer Große Goldschrecke Kleine Goldschrecke Langflügelige Schwertschrecke Roesels Beißschrecke Zierliche Südschrecke Amphibien: Gelbbauchunke
- Zum Staunen
Die praktischen Arbeiten der Vertiefungsgebiete des zweiten Semesters werden im Schulhaus präsentiert. Man wird an die Kuriositätenkabinette vergangener Zeiten erinnert, wenn man in den Tagen des ausklingenden Schuljahres durch die Gänge des Schulhauses schlendert und die Ergebnisse dessen betrachtet, was die Schülerinnen und Schüler im abgelaufenen Halbjahr in ihren selbst gewählten Vertiefungsgebieten des Vernetzten Unterrichts als praktischen Teil ihrer Präsentationen geschaffen haben. Da wurde gesägt und gehämmert, geschnitten und geklebt, geschnitzt und geformt, bemalt und beschriftet, wurde recherchiert und dokumentiert. Denn man war sich bewusst, dass der praktische Teil als dritte Säule des Präsentationsablaufs (neben Vortrag und Portfolio) einen gewichtigen Einfluss auf die Gesamtbeurteilung der erbrachten Semesterleistung nimmt. Und so staunt der Betrachter über die Vielfalt des Dargebotenen: steinzeitliche Waffen, Miniaturen diverser Behausungen (Bärenhöhle, Zeltlager, Keltendorf, …), Schuhschachtel-Dioramen; selbst gefertigte Modelle (meist in Originalgröße!) von Gürteltier, Jaguar, Robbe, Chamäleon, Hirschkäfer, Seestern, Seeigel, Kalmar, Qualle und Hai; griechische Büsten und Säulen, Brückenkonstruktionen, Miniatur-Stonehenge, Grazer Schlossberg, römischer Gladiator, Streichholzmodell des Trojanischen Pferdes und vieles mehr. Ein Erlebnis! Red.
- Deine Zukunft - Dein Weg!
Der „your-job“-Workshop für die dritten Klassen fand am 21. Juni statt. „Nutze dein Talent“ ist das Motto dieses erfolgreichen Programms, das seit vielen Jahren in Kooperation mit der Industriellenvereinigung Steiermark läuft und nach Aufhebung der beschränkenden Corona-Maßnahmen nun auch wieder an Schulen stattfinden kann. Namhafte Leitbetriebe aus dem Großraum Graz ermöglichen Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Welt der Industrie. Die Burschen und Mädchen der dritten Klassen konnten somit einen Vormittag lang nach einer theoretischen Einführung im daran anschließenden Stationenbetrieb (im Turnsaal aufgebaut) in Lehrberufe hineinschnuppern und dabei unter der fachkundigen Anleitung von Lehrlingen der Firma KNAPP (Software-Entwickler, Maschinenbautechniker, Konstrukteur, Mechatroniker) kleine Arbeitsaufträge erproben: einen Schaltkreis vervollständigen, mit dem Lötkolben an Leiterplatten arbeiten, Walzen und Laufrollen zerlegen, Messübungen an Gewindebolzen mit dem elektronischen Schiebmesser durchführen, die Funktion einer pneumatischen Schaltung erleben, Draht nach Vorlagen biegen … Das Ziel dieses Workshops, bisher unbekannte Berufsfelder zu entdecken und durch das praktische Ausprobieren eigene Stärken zu wecken, Fähigkeiten zu entdecken und Karrieremöglichkeiten steirischer Industrieunternehmen kennenzulernen, wurde garantiert erreicht. Red.
- Coole Scheibe
Frisbees selbst gemacht Die Wiederverwertung nicht mehr benötigter Materialreste ist ein Gebot der Stunde und das entsprechende Zauberwort heißt „Upcycling“. Dass sich das auch auf die Herstellung eines bekannten und beliebten Sportgeräts anwenden lässt, zeigten die ersten Klassen im Werkunterricht bei Ruth Oberndorfer. Aus alten Stoffresten und einem Bleiband wurden lustige Scheiben geschneidert und geformt. Dabei sollte auch das Handling mit Nadel und Faden trainiert werden, ebenso der sachgerechte Umgang mit der Nähmaschine. Ob die eigene Frisbee-Scheibe den Praxistest bestehen würde, sollte sich sogleich bei der (erfolgreichen) Erprobung im Freien zeigen. Und Spaß machte es obendrein. Red.
- Young Storyteller
Julia Auinger aus der 2A-Klasse nimmt mit einem selbst verfassten Text am größten Nachwuchswettbewerb für Schreiber und Storyteller im deutschsprachigen Raum teil. Der „Young Storyteller Award“ hat zum Ziel, junge Schreib- und Storytelling-Talente aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu entdecken. Es geht dabei um kurze Geschichten, Texte oder Szenen, wobei die Länge von 2.500 Zeichen (exkl. Leerzeichen) nicht überschritten werden darf. Die Themen und Genres sind frei wählbar, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Jede einzelne Einreichung wird von einer großen Fachjury gelesen, die eine Longlist von 20 Büchern erstellt. Die End-Jury bestimmt schließlich die GewinnerInnen. Die Preisverleihung erfolgt im Oktober 2022. Wir wünschen Julia viel Erfolg! Hier ist Julias Text: Wer draußen bleibt stirbt! England, Vereinigtes Königreich Ich lief durch den Betondschungel, die Gedanken flogen wie wild in meinem Kopf herum. Ich musste nach draußen. Weg aus diesem Irrenort. Ich wollte meinen Mundschutz ablegen und die Zerstörung selbst sehen. Vor geraumer Zeit zogen sich die Menschen, die noch übrig waren, zurück. In einfache Städte. Die Menschen verseuchten die Erde, ihre Bewohner mit. Vom Regenwald waren nurmehr kleine Fleckchen da, keine Gletscher, nur heißes Klima und eine verpestete Luft. Deswegen liefen wir nun mit einem Mundschutz herum. Viel wurde in den letzten Jahren zerstört, auch durch Krieg. „Wer draußen bleibt, stirbt!“, wurde uns in das Hirn eingebrannt. Die letzten Menschen lebten in ober- und unterirdischen Bunkern, um zu überleben. Endlich erreichte ich das Ende der Stadt. Mein Freund Jack hatte mir gezeigt, wie ich, ohne entdeckt zu werden, hinauskam. Nun machte ich den ersten Schritt. Ich lief etwas weiter weg. Überall sah ich Ruinen, rostige Autos und Kadaver. Auf Bildern von vor 30 Jahren sah man, wie schön die Erde einst war, doch jetzt war nichts mehr von dem so. Die Menschen vor meiner Generation hätten doch noch die Erde retten können. Oder nicht? abrufbar auch im Internet unter:
- Vor den Vorhang!
Schülerinnen der PMS-Dobl gewinnen die ersten beiden Plätze beim Graz-Marathon-Malwettbewerb 2021. Einen großartigen Erfolg konnten zwei Mädchen unserer Schule im Dezember feiern. Unter 230 eingereichten Arbeiten überzeugte Marie Hinteregger aus der 2c-Klasse die 10-köpfige Fachjury der Kleinen Zeitung mit ihrem T-Shirt-Entwurf für das Graz-Marathon-Maskottchen „Ferdi Flott“, das dieses beim Marathon 2022 tragen wird. Auch der zweite Platz ging an eine Schülerin der PMS Dobl, nämlich an Lilli Pertl aus der 3b Klasse. Neben den Gewinnerinnen, die sich über tolle Preise freuen konnten, strahlten auch Direktorin Maria Krestel-Leinholz und die BE-Lehrerin Sabine Hierzberger, die ihre Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Wettbewerb animiert hatte. Herzliche Gratulation! Red.
- „The Mystery of Banksy“
Die Gruppen des Kreativ-Wahlpflichtfaches besuchen die spektakuläre Grazer Ausstellung. Die mit dem Abflauen der Pandemie einher gehenden Öffnungsschritte erlauben nunmehr auch wieder Lehrausgänge und Exkursionen. So wurde ein Nachmittag am 26. April dafür genutzt, um mit den Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen des Wahlpflichtfaches Kreatives Gestalten die Schau des weltberühmten britischen Streetart-Superstars Banksy zu besuchen. Zur Vorbereitung waren in vorangegangenen Unterrichtseinheiten eigene Versuche gestartet worden, mittels Schablonentechnik Graffitis in „Banksy-Manier“ zu gestalten und Wissenswertes über das Kunst- und Vermarktungsgenie in Erfahrung zu bringen. Die Erwartungshaltung war hoch und wurde auch nicht gedämpft, als die Gruppe in Begleitung ihrer beiden Kreativ-LehrerInnen Sabine Hierzberger und Herbert Kerschbaumsteiner die 2000 m² große Ausstellungsfläche im Panoramageschoß des Grazer CITYPARK betrat um die originalgetreuen Repliken, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke zu bestaunen. Dabei waren einige Arbeitsaufträge zu erfüllen, die sich auch auf jene Exponate bezogen, die außerhalb des eigentlichen Ausstellungsgeländes im gesamten Citypark anzutreffen waren. Damit scheint es genügend Material zu geben für weitere Reflexionseinheiten in kommenden KREA-Stunden. Red.
- Ab in die Berge
Die 3d-Klasse verschlägt es auf der Schullandwoche in die Veitscher Hochsteiermark. Eva und Tristan schildern aus der Perspektive einer Stubenfliege das Geschehen: „Hi, ich bin die kleine Fliege Valerie und beobachte die Kinder der 3d-Klasse bei ihren Unternehmungen während ihrer Schullandwoche in Veitsch vom 30.5. bis zum 3.6.2022. Am Montagmorgen sitze ich auf einer Kuh, die auf der Weide neben dem Busparkplatz grast. Ich nutzte die Gelegenheit und husche in den wartenden Reisebus hinein. Die vielen Kinder hier sind alle schon sehr aufgeregt, als sich das Gefährt in Bewegung setzt. Bald schon kommen wir im JUFA Veitsch an, wo die Kids ihre Zimmer beziehen und sich danach hungrig in den Speiseraum begeben. Auch ich nutze die Gelegenheit und nasche etwas von den guten Speisen, die es am Buffet zu holen gibt. Am Nachmittag und auch am darauffolgenden Tag gibt es ein abwechslungsreiches Outdoor-Programm auf einer Wiese und im angrenzenden Wald. Mit der coolen Betreuerin Christiane haben die Kids viel Spaß. Ziemlich ausgepowert fallen sie abends ins Bett, während ich noch ein paar Runden fliege und mir dann auch einen ruhigen Schlafplatz suche. Die Wanderung auf die Hohe Veitsch am Mittwoch ist für alle eine echte Herausforderung. Ich bin klug und setze mich auf den Rucksack von Klassenvorständin Christina Brunner, die das alles organisiert hat. In die Jausenbox von Frau Wagner werde ich beinahe eingeschlossen, kann aber noch rechtzeitig entkommen. Einige der Burschen und Mädchen haben eine so gute Kondition, dass sie es bis zum Gipfelkreuz schaffen. Ich aber bleibe bei der Gruppe, die im Haus Meran wartet. Am Abend geht es dann noch ins Schwimmbad, wo es megalustig ist. Da wundert es mich nicht, dass danach alle todmüde ins Bett fallen. Auch bei den Buben scheint es ruhig zu sein. Am Donnerstag sind wir im Hochseilgarten. Ich staune, wie mutig manche Jungs und Mädchen sind. Sie balancieren furchtlos über die höchsten und schwierigsten Seilstrecken. Da bleibe ich doch lieber weiter unten und beobachte das Geschehen vom sicheren Boden aus. Das herrliche Wetter lädt auch zum Schwimmen ein. Daher begeben wir uns nach der Kletter-Action auf einen Gewaltmarsch zu einem Badesee, wo die Anstrengung mit einem herrlichem Badevergnügen belohnt wird. Am letzten Tag genießen wir noch einmal das ausgezeichnete Frühstück, bevor es mit dem Bus in Richtung Erzberg geht. Bei der Fahrt mit dem Hauly muss ich ständig aufpassen, dass ich die Gruppe nicht verliere. Das ist ein großartiger Abschluss einer Schullandwoche, die nicht nur ich, die Fliege Valerie, sondern auch alle Schülerinnen und Schüler der 3d-Klasse nicht so schnell vergessen werden.“
- Unvergessliche Erlebnisse
Angelina und Katharina aus der 4b schildern ihre Eindrücke von der Wienwoche. „Auf unserer Wienwoche vom 30. Mai bis zum 3. Juni 2022 konnten wir viele tolle Dinge erleben, die wir nicht so schnell vergessen werden. Nachdem wir Montagmittag in unserem JUFA-Hotel in Simmering eingetroffen waren, gab es das Mittagessen und wir durften unsere geräumigen Zimmer beziehen. Danach gingen wir zur nahen U-Bahn-Station am Enkplatz und fuhren in die innere Stadt, um nach einem kleinen Rundgang und dem Besuch des Schmetterlingshauses zum Time-Travel-Museum zu spazieren, wo wir die Geschichte Wiens mit vielen verschiedenen Attraktionen hautnah erleben konnten. Der erste Tag wurde nach am Naschmarkt mit einem leckeren Abendessen beendet. Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem reichhaltigen Frühstück auf den Weg zum Schloss Schönbrunn und den angrenzenden Tiergarten. Dort durften wir uns alles ansehen. Es gab auch einen kleinen Fotowettbewerb unter dem Motto "Wer das kreativste Bild macht, gewinnt". Nach dem tollen Vormittag in Schönbrunn ging es zum „Dialog im Dunkeln“, wo wir in Kleingruppen einen Parcours in absoluter Dunkelheit zu meistern hatten, akustisch begleitet und geleitet von einer blinden bzw. sehbehinderten Person. Im Anschluss an das Abendessen ging es für uns noch einmal hinein ins Stadtzentrum, um unsere bereits im VU-Unterricht vorbereiteten Präsentationen über verschiedene Sehenswürdigkeiten zu halten. Am Mittwoch waren wir auf der berühmten Selfie-Tour (vor vielen Jahren von Frau Hiebler und Herrn Kerschbaumsteiner ins Leben gerufen), bei der wir in Fünfer- oder Sechsergruppen quer durch Wien düsten, um Selfies mit den auf unserer Liste angeführten Sehenswürdigkeiten zu machen. Am Treffpunkt vor dem Haus der Geschichte gab es eine kleine Pause, bevor wir mit einem Guide in die dunkle Zeit des Zweiten Weltkrieges eintauchten. Zurück im Quartier gab es für uns einen Spiele-Abend und eine ,,Schlaf-Nachholzeit’’. Am Donnerstag – er war unserer Meinung nach am ereignisreichsten - machten wir uns vormittags auf den Weg zum Haus des Meeres, wo es neben vielen Meerestieren auch Krokodile, Schlangen und Amphibien zu bestaunen gab. Danach durften wir uns in der nahen Mariahilferstraße frei bewegen und sogar ein wenig shoppen, juhu! Natürlich waren wir alle pünktlich beim vereinbarten Treffpunkt im Museumsquartier, von wo aus wir ins JUFA-Hotel zum Mittagessen zurückkehrten. Am Nachmittag wartete im Prater jede Menge Spaß auf uns. Frau Aldrian und Frau Hirschmann ließen es sich nicht nehmen, mit uns in der Achterbahn zu fahren. Am Tag der Abreise besuchten wir noch eine Zuckerlfabrik, danach mussten wir Abschied nehmen von Wien, denn es ging zurück nach Hause. Wir werden noch sehr lange auf diese tolle Woche zurückblicken!“
- Vienna calling
Die vierten Klassen besuchen die österreichische Bundeshauptstadt. War die Wien-Woche in den Zeiten vor der Pandemie stets das Highlight und krönender Abschluss einer an Reisen, Lehrausgängen und Ausfahrten übervollen Dobler Schullaufbahn, so war es diesmal doch etwas anders, hatten doch die behördlichen Auflagen der vorangegangenen Monate und Jahre ebensolche Schulveranstaltungen erschwert oder gar verunmöglicht. Die Erleichterung war daher in die Gesichter geschrieben und die Vorfreude riesig, als die beiden Busse mit den Schülerinnen und Schülern aller vierten Klassen an Bord am 30. Mai in Richtung Wien aufbrachen. Quartier wurde im komfortablen JUFA Hotel Wien City bezogen. Nur 300 Meter von der U3-Station Enkplatz entfernt war es somit der perfekte Ausgangspunkt für die vielen Unternehmungen in gelöster und heiterer Stimmung, die in den folgenden Tagen für unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse sorgen sollten. Obwohl gemeinsam in der Unterkunft weilend, hatte dennoch jede der vier Klassen individuelle Programmpunkt ausgewählt. Man kam sich also kaum in die Quere, konnte sich vielmehr beim gemeinsamen Abendessen oder beim Frühstück darüber austauschen, was man mit seiner Gruppe so alles erlebt hatte: Stephansdom, Haus der Geschichte, Time Travel, Schönbrunn und Gloriette, Sisi´s Amazing Journey, Dialog im Dunkeln, Technisches Museum, Kunsthistorisches Museum, Naschmarkt, Mariahilfer Straße, Museumsquartier, Zoo Schönbrunn, Donauinsel, Hundertwasser-Haus, Haus des Meeres, Selfietour, Führung in der Gruft, Prater, Zeiss Planetarium Wien, Austrian Center Vienna, Wiener UNO City, Bowling im Millennium Tower, Kino Gasometer, Donauturm, Wien bei Nacht, Prater Hauptallee und sonstige Highlights. Auch wenn viele Kids schon mehrfach in der Bundeshauptstadt gewesen waren, gab es für auch für sie das eine oder andere erhellende Aha-Erlebnis. Dass neben dem Wissenserwerb auch viel Zeit für Spaß und Plauderei blieb, versteht sich von selbst. Reich an Eindrücken und gestärkt im Zusammenhalt kehrte man am frühen Freitagnachmittag nach Dobl zurück, beseelt vom Vorsatz „Wien sieht mich bald wieder!“ Red.











