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- Three, two, one - run!
Der diesjährige Graz-Marathon wird sicherlich noch länger in Erinnerung bleiben. Am Samstag wagten sich mehr als 50 lauffreudige Schüler:innen auf die verschiedenen Juniormarathonstrecken in der Grazer Innenstadt. Angefeuert von zahlreich erschienen Eltern, Lehrer:innen und wie bereits in den letzten Jahren von Frau Direktor, erzielten viele unserer Sportler:innen persönliche Bestzeiten. Im Ziel konnte von klugen Renneinteilungen und tollen Zielsprints berichtet werden, was speziell den Sportlehrer:innen Patricia Czeike und Rene Masser gefiel. Ein besonderes Highlight war ein gemeinsames Gruppenfoto mit den Laufstars aus Kenia, welche den Marathon am Sonntag dominierten und sich von der großen Teilnehmerzahl unserer Schule begeistert zeigten. Dafür gab es als Lohn einen 100 Euro Gutschein für uns als Schule mit den drittmeisten Teilnehmenden. Am Sonntag ging das Graz Marathon Wochenende ins große Finale. Dass es in der PMS Dobl nicht nur schnelle Schüler:innen, sondern auch ausdauernde Lehrer gibt, wurde im Staffelbewerb deutlich. Hier wiederholten Georg Schantl, Patrick Masser, Thomas Gaar und Dietmar Lischnig nach 42,2 km genau ihre tolle Vorjahresleistung. Damit waren auch die zuschauenden und anfeuernden Arbeitskolleg:innen mehr als zufrieden. Bereits seit dem Jahr 2009 sind Lehrer Rene Masser und seine ehemaligen Schüler und Juniormarathonteilnehmer Johannes Dornhofer, Christoph Tesar, Clemens Grilnauer (heuer krankheitsbedingt als Betreuer) ein Team. Sie finishten den Staffelbewerb auf Rang 12 von 136 Staffeln. KEEP ON RUNNING! Bis zum Graz-Marathon 2022! Rene Masser
- Das Fest der unzähligen Geschichten
Bei mystischem Herbstwetter fand am Freitag der ersten Schulwoche das jährliche Lesefest der PMS Dobl statt. Passend für einen gemütlichen Lesenachmittag lud das verregnete Wetter die Lernenden und Lehrpersonen der PMS Dobl beim Fest im Zeichen des Buches zum Vertiefen in fremde Welten ein. In kuscheligen Leseecken, gemeinsam auf Picknickdecken oder alleine mit Blick aus dem Fenster auf das nasse Farbenspiel der sich transformierenden Bäume – jede und jeder fand einen Rückzugsort, um sich der eigenen Geschichte hinzugeben. So wurde das Schulhaus in diesen Stunden zu einem Ort der Lesereisen, welcher die Lesenden in eine Atmosphäre der Stille und Vielfalt hüllte. Red.
- Darf ich mich vorstellen: Patrizia Ziegerhofer, BEd
Fächer: Deutsch und Bildnerische Erziehung Seit September 2022 gehöre ich zum motivierten Kollegium des Lehrkörpers der PMS Dobl und unterrichte dort die Fächer Deutsch, Bildnerische Erziehung und Kreatives Gestalten (Wahlpflichtfach). Die Geschichte meines beruflichen Werdeganges beginnt bereits im Kindergarten, als ich den lieben langen Tag in der Malecke verbrachte und von Buntstiften, Zeichnungen, Basteleien und Tonarbeiten nicht genug bekommen konnte. Meine Begeisterung für kreatives Arbeiten begleitete mich ebenso in meiner Schulzeit, in welcher sich relativ schnell eine weitere Faszination herauskristallisierte: die Literatur. Es gefiel mir stets, in die vielfältigen Welten der unterschiedlichsten Geschichten eintauchen und mit den Protagonistinnen und Protagonisten mitfiebern zu können. So beschritt ich schon die spannendsten Wege an der Seite des kleinen Prinzen, welcher den Erwachsenen die Welt erklärte oder beobachtete voller Spannung den Versuch von tapferen jungen Burschen, auf einer einsamen Insel eine neue Gesellschaftsordnung zu kreieren. Zu den persönlichen Interessen an Deutsch und Kunst kam in meiner eigenen Oberstufenzeit der Wunsch hinzu, Lehrerin zu werden. Freunde und Mitlernende fragten mich häufig um Hilfestellungen zum Unterricht, besonders, wenn es um das Korrigieren von ihren Deutschtexten ging. In dieser Zeit wurde mir klar, dass ich andere gerne auf ihrem Lernweg unterstützte, Sachverhalte verständlich erklärte und meine Interessen mit Freude meinen Mitmenschen weitergab und vermittelte. Vor allem die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen war für mich ein ausschlaggebendes Kriterium, um die Berufung als Lehrerin für mich selbst wahrzunehmen. Um dieser Berufung nachzugehen, könnte ich mir keinen besseren Ort als die PMS Dobl vorstellen, da mich bereits seit der Vorstellung an der Schule das Konzept des „Dobler Weges“ mit seinem vernetzten Unterricht und der Betonung der Selbstständigkeit der Kinder und Jugendlichen durch seine Innovation begeisterte. Nun freue ich mich, gemeinsam mit den motivierten Lernenden und einem großartigen Kollegium, welchem ich an dieser Stelle für die herzliche Aufnahme besonders danken möchte, in ein abwechslungsreiches, interessantes und lehrreiches Schuljahr zu starten.
- Darf ich mich vorstellen: Anna Pranjkic, BEd
Fächer: Mathematik, Technisches und Textiles Werken, Geographie und Wirtschaftskunde Seit meiner ersten Klasse in der Volksschule ist mir klar, dass ich eines Tages unterrichten möchte. Wie durch ein Wunder erfuhr das Christkind davon und ich bekam meine erste Schultafel mit 7 Jahren – dazu auch noch meine ersten SchülerInnen: Meine Stofftiere & meine Eltern. Den Weg zu meinem Traumberuf habe ich stets im Blick bewahrt und kann nun voller Stolz sagen, dass ich durch meine Leidenschaft zur Mathematik und Geographie genau dort stehe, wovon ich als kleines Kind schon immer geträumt hatte und das vor allem in Begleitung eines unglaublich hilfsbereiten und sympathischen Teams, welches mich stets auf dem Dobler Weg begleitet – Vielen Dank dafür!
- Darf ich mich vorstellen: Julian Glaser, BEd
Fächer: Mathematik, Sport und Bewegung Seit dem Schuljahr 2022/2023 darf ich mich als Mitglied des Lehrenden-Kollegiums der PMS Dobl sehen, in welches ich herzlich aufgenommen wurde. Bereits seit meiner Kindheit begeisterte ich mich für Sport, insbesondere für Fußball. Durch meinen Papa konnte ich auch schon früh Einblicke in das Finanzwesen bekommen, wodurch mein Interesse für Zahlen und Mathematik geweckt wurde. Der Wunsch Lehrer zu werden, entwickelte sich vor allem in der Oberstufe des BG/BRG Fürstenfeld, wo ich Freunden am Tag vor schwierigen Prüfungssituationen stundenlang (oft auch am Telefon) Mathematikthemen nähergebracht habe. Die Schule war für mich jederzeit ein durchwegs positiv besetzter Begriff und so stellte ich fest, dass ich der Institution Schule auch im Erwachsenenalter unbedingt weiter treu bleiben möchte – aber nun als Lehrperson. Die Fächerkombination war also schnell gefunden und durch das Sportstudium lernte ich auch die Vielfalt des Sports kennen, welche ich mir einfach nicht mehr wegdenken könnte. Somit zählen nun die unterschiedlichsten Sportarten, aber vor allem Brett- und Ballsportarten, zu meinen Hobbys. Nach meinem Vorstellungsgespräch an der PMS Dobl und dem Kennenlernen des Dobler Wegs, wusste ich, dass es sich hier um ein tolles, zeitloses und spannendes Konzept handelt, in welchem ich wirklich gerne als Lehrperson tätig sein möchte. Das hat nun geklappt und ich freue mich auf schöne Jahre hier in Dobl.
- Alles auf Anfang...
In der ersten Schulwoche fand an der PMS Dobl das große Kennenlernen für die ersten Klassen und ein großes Wiedersehen für die zweiten bis vierten Klassen sowie für das Lehrendenkollegium statt. Mithilfe eines gelungenen Gottesdienstes fühlte sich dabei sofort jeder willkommen. Schultasche gepackt, die Kleidung für den großen Tag bereits am Vorabend hergerichtet und vielleicht gar die ein oder andere Schultüte am Frühstückstisch – nach langen und erholsamen Ferien ist nun wieder die Zeit des Schulstarts angekommen. Nach einer herzhaften Begrüßung seitens unserer Frau Direktorin für die Eltern und Lernenden von den ersten Klassen, lernten diese ihre Klassenvorstände kennen. Besonders eindrucksvoll für alle Klassen und das PMS-Dobl-Team war der liebevoll gestaltete Gottesdienst am zweiten Schultag, für welchen sich die Religions- und Musiklehrenden der Schule ordentlich ins Zeug gelegt haben. Mitreißende Lieder mit einer einstudierten Performance der Kinder und Jugendlichen sorgten für eine einladende Atmosphäre innerhalb der heiligen Hallen. Diese wurde durch kreative Schilder, die von den Lehrenden hochgehalten wurden, weitergeführt und gab allen Anwesenden Hoffnung mit auf den Weg. Begriffe wie „Angst“ oder „Druck“ sollten „Herzlichkeit“ und „Humor“ weichen. In diesem Sinne soll nun zusammen in ein Schuljahr im Zeichen des gemeinsamen Anfangs und des Auslebens von zentralen Werten wie Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe gestartet werden, wofür durch den gelungenen Gottesdienst das Fundament gelegt wurde. Red.
- Kennenlerntag der 1b in der Mariengasse
Am Mittwoch, dem 5. Oktober 2022 startete die 1B gleich in der Früh gemeinsam mit unserem Klassenvorstand Viktoria Aldrian und Schwester Maria mit dem öffentlichen Linienbus in Richtung Graz. Als wir in der Mariengasse angekommen sind, führte uns Schwester Maria in die Kapelle des Exerzitienhauses, wo wir den Tag mit einem gemeinsamen Gebet inkl. musikalischer Umrandung starteten. Danach gingen wir zum Gemeinschaftsraum, wo wir unsere Jause zu uns nehmen durften. Anschließend haben wir einige lustige Kennenlernspiele gespielt und eine besondere Kerze in unserer Mitte entzündet. Da das Wetter sehr schön war, konnten wir auch im Außenbereich einige Spiele spielen. Mittags wurde Pizza bestellt, die wir nach dem gemeinsamen Mittagsgebet verspeisen konnten. Nach dieser leckeren Stärkung durften wir Schwester Eustelle im Pflegetrakt der Barmherzigen Schwestern besuchen und ein nettes Gespräch mit ihr führen. Sie hat uns von ihrer Zeit in Dobl erzählt, was für uns sehr spannend war. Am frühen Nachmittag durften wir dann auch Schwester Marianne kennenlernen, diese führte uns freundlicherweise durch die Gruft und die Kirche, wo wir eine Orgeldarbietung von Schwester Maria zu hören bekamen. Um circa 15:45 Uhr haben wir uns dann von der Mariengasse zu Fuß auf den Weg zum Griesplatz gemacht, von welchem wir wieder mit dem öffentlichen Bus nach Dobl fuhren. Wir möchten uns bei allen Schwestern für den interessanten Tag im Marienkloster bedanken! Dea Müller & Konstantin Möstl, 1B
- 16 Tauben und 99 Luftballons
Die 2c-Klasse auf großer Flug-Erlebnistour Die Aktivitäten der Burschen und Mädchen kreisten in der vorletzten Woche vor Ferienbeginn um den Themenbereich des Traums vom Fliegen. Und immer in jener Klasse, in der Frau Kainersdorfer im Vernetzten Unterricht tätig ist, wird den Burschen und Mädchen ein besonderes Erlebnis zuteil, nämlich der Abflug von Brieftauben. Da gab es jede Menge Informationen aus erster Hand, denn die die stellvertretende 2c-Klassenvorständin und ihr Ehemann sind bekannte und erfolgreiche Brieftaubenzüchter, die über die Abstammung, die Aufzucht, die Behausung und die Nahrung ihrer gefiederten Boten bestens Bescheid wissen. So erfuhr man auch, dass der fantastische Orientierungssinn der Tiere bei Alttauben- und Jungtaubenwettflügen genützt wird, die vereinsintern, national und international ausgetragen werden. Beim sogenannten Brieftaubenhochlass wurden auf der Pfarrwiese 16 Tauben auf die Reise nach Hause (Köflach) geschickt, wo sie schließlich erfolgreich eintrafen. Dem Zufall eine Chance gegeben wurde, indem 99 mit Helium gefüllte Ballons und beigefügter Luftpost der Luftströmung übergeben wurden und rasch nach Osten abtrieben. Und tatsächlich erreichte wenige Tage später ein Antwortschreiben die Schule: „Sehr geehrte Frau Maria Krestel-Leinholz, liebes Team der PMS Dobl und natürlich liebe Klasse 2c. Heute hat unser Hund euren Ballon des Projektes "the dream of flying" in unserem Garten am Himmel entdeckt und gejagt. Wir sind dem Luftballon nachgelaufen und haben ihn erwischt. Wir freuen uns sehr über die Botschaft von Sascha Grabner aus der 2c Klasse. Tolles Projekt, super Idee! Somit wünsche ich Ihnen und der gesamten Schule alles Gute und schöne Ferien! Mit freundlichen Grüßen, Familie Reindl aus Ilz.“ Spannend und informativ war auch der Lehrausgang zum Flughafen Graz–Thalerhof. Frau Hochleitner führte die Gruppe durch das Flughafengebäude, gab Infos zur Geschichte des Flughafens und erklärte den Vorgang des Eincheckens. Da gab es Gelächter und auch leichte Nervosität, wenn beim Durchschreiten der Sicherheitskontrolle der eine oder andere Piepston erklang. Zwei Landungen konnten beobachtet werden, jene einer Austrian Airlines aus Wien und eine eines aus Frankfurt kommenden Flugzeugs der Air Dolomiti. Der am Flughafen beschäftigte Onkel einer Schülerin der 2c machte es möglich, dass alle Schülerinnen und Schüler in der Maschine der Air Dolomiti Platz nehmen durften, nachdem sie von der Crew (Steward, Stewardess und Pilot) sehr freundlich begrüßt worden waren – ein absolutes Tages-Highlight! Schließlich wurde eine Projektmappe mit folgenden Inhalten erstellt: Druck und Auftrieb in ruhender und strömender Luft - die wesentlichsten Vorgänge beim Fliegen nach dem Prinzip „leichter als Luft“ und „schwerer als Luft“ verstehen; „aktives“ Fliegen von Vögeln und Flugzeugen auf Grund einfacher Modellvorstellungen erarbeiten; "checking in at the airport" - Was passiert auf einem Flughafen. Spaß macht auch der abschließende Papierfliegerwettbewerb mit selbst gefalteten Flugmodellen für die Weitstrecke und den Gleitflug, bei dem Kevin und Jonas nicht zu biegen waren. Red.
- Große Bühne
Das Schulfest konnte nach zwei Jahren Zwangspause endlich wieder stattfinden. Dass Petrus stets ein Einsehen hat, wenn am Dobler Oberberg das große Feiern ansteht, wissen altgediente Pädagoginnen und Pädagogen schon lange. So ebbte auch diesmal die große Hitzewelle und die damit verbundene Gewittergefahr am Tag davor ab, sodass bei strahlendem Sonnenschein die Tänze, Theaterszenen, Choraufführungen und Klassenpräsentationen auf der großen Pfarrwiesen-Bühne ebenso problemlos aufgeführt werden konnten, wie die Verabschiedung der vier vierten Klassen, was nicht nur den Gesamtkoordinator Rene Masser, die musikalische Leiterin Ulla Gallagher und den Technik-Chef Erwin Lackner freute. Direktorin Maria Krestel-Leinholz konnte neben einer großen Elternschar und lokaler Prominenz auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler begrüßen. Vom rührigen Elternverein der PMS-Dobl perfekt organisiert und reibungslos abgewickelt (auch unter Mithilfe aller Lehrerinnen und Lehrer), wurde es ein launiges Fest, wo sich viele Möglichkeiten der Begegnung ergaben, an den Bon-Kassen ebenso wie an den zahlreichen Getränke- und Essensständen, selbstredend in den Tischreihen und auch vor der Bühne, wenn sich die Eltern davor versammelten, um dem Auftritt ihres Kindes nah zu sein. Und wenn wieder irgendwo ein herzliches Hallo zu hören war, dann konnte es sich dabei nur um das Aufeinandertreffen von AbsolventInnen mit ihren ehemaligen LehrerInnen handeln, die lachend und scherzend über so manches Schulerlebnis schwadronierten. Red.
- 40 Jahre unterwegs zwischen Nordpol und Antarktis
„Der Gosauer“ Helmut Pichler begeistert am 5. Juli mit einem Jubiläumsvortrag. Seit Jahrzehnten ist der Abenteurer, Wildlife-Fotograf und Weltbummler in allen Teilen der Erde unterwegs. Ebenso lange berichtet er von seinen Reisen auf unzähligen Vorträgen im In- und Ausland. Und stets in der letzten Woche vor Ferienbeginn (mit Ausnahme der beiden letzten Corona-Jahre) macht der wortgewaltige Oberösterreicher auch in Dobl Station. Helmut Pichler erklärt: „Ich musste in den letzten drei Jahren viele Veranstaltungen absagen und meine Reisepläne ändern. Daher entschloss ich mich ein Vorhaben umzusetzen, mit dem ich mich gedanklich schon länger beschäftige. Ich suchte die besten Bilder und Videos der vergangenen vier Jahrzehnte aus meinem Archiv heraus und formte daraus einen ganz besonderer Vortrag, der das Spannendste aus meinen gesamten bisherigen Reiseabenteuern zeigen sollte“. So konnte man Urvölker in Südamerika oder Papua-Neuguinea, hilfsbereite Mongolen oder extrem kälteunempfindliche Russen im sibirischen Niemandsland ebenso bestaunen, wie Schneeleoparden im Himalaya, Eisbären in Alaska oder Pinguine in der Antarktis. Pichler berichtete in seiner mitreißenden Art und Weise auch darüber, dass sein Leben mehrere Male am seidenen Faden hing. In Kamtschatka stürzte ein Hubschrauber, mit dem er im letzten Augenblick doch nicht mitfliegen durfte, in die Tiefe. In Kenia saß er drei Tage unschuldig im Gefängnis, ebenso im Iran, wo er ungerechtfertigt der Spionage verdächtigt wurde. Enorm gefährlich war auch seine Reise durch Afghanistan, von wo er verbotene Bilder mit den Taliban mitbrachte. Und auch Spinnenbisse, Überfälle, Malaria und andere Tropenkrankheiten machten (und machen) ihm zu schaffen. Als schönsten Platz der Welt bezeichnet er die Antarktis mit ihren faszinierenden Gebirgen, Eisbergen und Walen. Red.
- Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein …
Die Projektwoche der 2d-Klasse stand ganz im Zeichen des vierten Elements. Unter dem Motto “Der Traum vom Fliegen” fanden zahlreiche Aktivitäten statt, die diese Thematik von unterschiedlichen Seiten beleuchteten. So wurden die physikalischen Hintergründe erarbeitet, die Fliegen überhaupt erst ermöglichen. Am “English-Day”, bei dem nur Englisch gesprochen werden durfte, erprobten die Schülerinnen und Schüler auf der Pfarrwiese das Quidditch-Spiel – eine Adaption des aus den Harry Potter-Büchern bekannt gewordenen Flugbesen-Kampfes. Im Grazer Luftfahrtmuseum durften sogar alte Frachtflugzeuge und Jagdflieger bestiegen werden und man erlebte eine interessante Führung durch den Flughafen Graz-Thalerhof. Geschicklichkeit und Kreativität waren gefragt, als aus einem Flugzeug-Bausatz ein buntes Flugmodell entstand. Richtig spannend wurde es noch einmal am letzten Projekttag, als Herr Roithner – er ist Linienpilot und Vater eines Schülers der 2d – im Klassenzimmer zu Besuch war und über seinen verantwortungsvollen Beruf erzählte und geduldig die vielen Fragen der Kinder beantwortete. Dafür ein herzliches Dankeschön! Elisabeth Mattausch
- Jagdfieber
Die 1d-Klasse erforscht die Insektenwelt in Doblbach-Tal. Besser hätte es nicht passen können: Ein schwülheißer Vormittag, feuchte Stellen vom nächtlichen Gewitter, viele Nektarpflanzen, motivierte Burschen und Mädchen mit allerlei Fang-Equipment (Kescher, Boxen, Becherlupen, Netze, Bestimmungsliteratur), die Rucksäcke gut gefüllt mit Getränken, Obst und belegten Broten – Reste der Schuljause, die man am Vortag im Schulhaus serviert hatte. Das Jagdfieber war geweckt, als die Untensilien auf der Kirchwiese an die Kleingruppen verteilt wurden und erst recht, als man jenes geschotterte Wegstück erreicht hatte, das nördlich der Autobahnbrücke entlang des Doblerbaches bis nach Tobelbach führt und nach der Bahnunterführung zum Schutzgebiet der „Dobler Wiesen“ abzweigt – dem Ziel der heutigen Forschungs-Tour. Bereits auf dem Weg dorthin gab es erste Erfolge zu vermelden. Ein C-Falter musste den Weg ins Beobachtungsgefäß antreten – umringt von einer staunenden und aufgeregt im Bestimmungsbuch blätternden Kinderschar. Doch die Gefangenschaft sollte nur sehr kurz sein, denn am meisten Vergnügen bereitete es, das Tier mit größter Ruhe und Behutsamkeit auf den Finger oder den Handrücken klettern zu lassen und zu beobachten, wie es von dort zurück in die Freiheit entschwand. Nach der Verneinung der häufig gestellten Frage an den Lehrer und die Lehrerin „Beißt es mich jetzt?“ wagte so manches Kind den direkten Kontakt mit jenem Lebewesen, für das es zuvor vielleicht Ekel oder gar Abscheu empfunden hatte. Aufregend verlief auch die Libellenjagd am Tümpel der „Dobler Wiesen“, wo Plattbauch und Vierfleck ihren Bahnen zogen. Nach mehreren Stunden in der Dobler Natur konnten viele Burschen und Mädchen die vorbeiflatternden Schmetterlinge sogar schon im Flug erkennen und riefen „Kleiner Kohlweißling“, „Zitronenfalter“, „Ochsenauge“ oder „Tagpfauenauge“. Eine Entschädigung dafür, dass der prächtige Schillerfalter im letzten Moment aus dem langstieligen Kescher des Lehrers entfleuchte, war der Segelfalter, dem die Gruppe auf dem Heimweg im Siedlungsgebiet „Neue Welt“ begegnete. Schließlich sollte der „Forschertag“ auch einen wissenschaftlichen Mehrwert erfahren, denn sämtliche Funddaten wurden an die Entomologische Sektion des Naturwissenschaftlichen Vereins Steiermark übermittelt, wo man sich schon lange der Verbreitung und dem Schutz der heimischen Insektenwelt widmet. Red. Liste der beobachteten Arten (in alphabetischer Reihenfolge): Schmetterlinge: Admiral Brombeer-Perlmutterfalter C-Falter Faulbaumbläuling Großer Feuerfalter Grünader-Weißling Klee-Gitterspanner Kleiner Kohlweißling Kleiner Schillerfalter Kurzschwänziger Bläuling Landkärtchen Ochsenauge Schwarzkolbiger Braundickkopffalter Segelfalter Tagpfauenauge Taubenschwänzchen Wachtelweizen-Scheckenfalter Waldbrettspiel Weißfleck-Widderchen Weißstirn-Weißspanner Zitronenfalter Libellen: Blauflügelige Prachtlibelle Blutrote Heidelibelle Federlibelle Große Königslibelle Hufeisen-Azurjungfer Plattbauch Vierfleck Heuschrecken: Boscis Zartschrecke Gemeine Eichenschrecke Gemeine Strauchschrecke Gemeiner Grashüpfer Große Goldschrecke Kleine Goldschrecke Langflügelige Schwertschrecke Roesels Beißschrecke Zierliche Südschrecke Amphibien: Gelbbauchunke











