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Vorlesen als „Blick in fremde Köpfe“

Angenehmes Gemurmel konnte man am 21.03.24 im ganzen Schulhaus vernehmen, als alle Klassen den Vorlesetag auf ihre Weise verbrachten.


„Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken.“ – Arthur Schopenhauer


Einblicke in diese „fremden Köpfe“ konnten viele Schüler:innen beim Vorlesen in der 5. und 6. Stunde gewinnen. Die beiden Stunden wurden von allen Klassen unterschiedlich zum Motto „Vorlesen“ gestaltet. Einige 1. Klassen kamen mit ihren 4. Patenklassen zusammen und lasen sich gegenseitig vor, wodurch ein interessanter Austausch über die unterschiedlichen Lektüren entstehen konnte. Andere Klassen nahmen ihre derzeitige Klassenlektüre zur Hand und lasen sich gegenseitig die unterschiedlichen Kapitel vor. Anschließende Diskussionen zu den einzelnen Textabschnitten gaben dabei die Möglichkeit, unterschiedliche Blickwinkel auf die Gedanken der Protagonist:innen, die verschiedenen Handlungsstränge sowie Interpretationen in den Raum zu werfen.



Eine schöne Idee war auch die Einladung der Bewohner:innen des Pflegezentrums in Dobl, die zum einen durch unser Schulhaus geführt wurden und zum anderen eine Lesestunde genießen konnten. Gebannt lauschten sie den vorgetragenen Zeilen der Kinder, die sehr bemüht und motiviert aus ihren jeweiligen Werken vorlasen. Besonders der Austausch über das Vorlesen von damals und heute, der Zugang zu Büchern sowie die Erzählungen von Büchern, die vor vielleicht 60 Jahren gelesen wurden, war für alle Anwesenden sehr spannend.


Wie Schopenhauer einst sagte, wurde an diesem Tag mit fremden Köpfen gedacht und durch das gemeinsame Lesen und Diskutieren dieser Gedanken wurden so ganz neue Texte und Erinnerungen für alle geschaffen.


Red.

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